Herzlich willkommen!

Auf diesen Seiten können Sie sich über das Gemeindeleben der Evangelisch-lutherischen Gemeinden im Pfarrbereich Crossen informieren. Zum Pfarrbereich gehören die Gemeinden und Kirchen in Thiemendorf, Etzdorf, Crossen (mit Ahlendorf, Nickelsdorf und Tauchlitz), Hartmannsdorf, Rauda, Silbitz, Seifartsdorf und Caaschwitz.

Die Gemeinden gehören zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und liegen im Kirchenkreis Eisenberg.

 

Zu allen Gemeindeveranstaltungen sind Sie herzlich eingeladen!

Aktuelles

Sa

01

Jul

2017

Gemeindefahrt mit Klaus Habicht

Die Gemeindefahrt mit Pfarrer i.R. Klaus Habicht findet im Jahr 2017 vom 8. bis 15. Juli statt. Sie führt in den Oberpfälzer Wald mit Beher­bergung im Hotel "Igel" in Püchers­reuth. Informationen und Anmel­dung laufen über Pfarrer i.R. Klaus Habicht: 036691 45736.

 

Sa

04

Mär

2017

Weltgebetstag für Kinder

Der Weltgebetstag für Kinder wird am Samstag, den 4. März im Luthersaal in Eisenberg für alle Kinder unserer Region stattfinden. Um 9.30 Uhr werden wir mit Land­informationen über die Philippinen und einer Andacht beginnen. Auch die Kinder wird das Thema „Was ist denn fair?“ beschäftigen. In be­währ­ter Weise wird dann landes­typisch gekocht, gebastelt und ge­spielt. Der Kinderschutzbund wird uns wie in den letzten Jahren beglei­ten. Also, plant euch diesen Tag ein! Am Ende werden wir gemeinsam zum Mittag essen, was die Kinder gekocht ha­ben.

 

Fr

03

Mär

2017

Weltgebetstag  der Frauen

Auch mit Erwachsenen wird der Weltgebetstag gefeiert, wie immer am ersten Freitag des Monats März, am 3. März. Das Thema „Was ist denn fair?“ kommt aus dem Gleich­nis von den Arbeitern im Weinberg (Matthäus 20), wo der Besitzer am Ende fragt: Bin ich etwa unfair zu dir gewesen? Die Frauen aus den Philippinen mahnen dring­lich an, dass wir nicht scheel aufei­nander blicken sollen. Vielmehr sind wir berufen, Gemeinschaft zu bauen, Liebe und Mitgefühl zu pflegen und so dem Reich Gottes entgegenzu­gehen. Die Gottesdienste beginnen 18.00 Uhr in Etzdorf und in der Holzmüh­le Kämmeritz, sowie
19.30 Uhr im Luthersaal in Eisenberg. Anschlie­ßend gibt es die Möglich­keit zum Beisammensein bei landes­typischer Küche.

 

Sa

04

Feb

2017

Bibelwoche 2017

Wenn sie von den Weisen aus dem Morgenland hören und dem Stern, der sie nach Bethlehem führt, von den Seligpreisungen oder der Oster­geschichte, werden viele sagen: „Kenne ich.“ So haben wir die­ses Mal eine gute Grundlage für das Ge­spräch. Vielleicht erleben wir trotz­dem Überraschungen: Dass wir an Altbekannten plötzlich neue Sei­ten entdecken, die altbekannten Ge­schichten neue Gedanken und neue Räume öffnen. Wir laden herzlich ein zu den Bibelwochenabenden über das Matthäus-Evangelium. Wir begin­nen in Königshofen und Thie­men­dorf am 12. Februar. Alle ande­ren Orte folgen im März.

 

So

08

Jan

2017

Kino in Bad Klosterlausnitz

Ein Termin zum Vormerken! Am Samstag, den 14. Januar laden wir Krippenspieler und Sternsinger um 10.00 Uhr ins Kino Bad Kloster­lausnitz zu einem Überraschungs­film ein. Wer beim Krippenspiel mitmacht, bekommt am Heiligen Abend einen Gutschein, den ihr dann nur mitbringen müsst. Dort werden alle wichti­gen Informatio­nen stehen. Die Krippenspielver­antwortlichen der einzel­nen Ge­meinden werden gebeten, Frau Katzmann die Zahl der Mit­spieler mitzuteilen (bis 10. Dezember).

 

So

08

Jan

2017

Allianz-Gebetswoche 2017

In den Gottesdiensten zur Allianz­gebetswoche am werden jeweils um 10.00 Uhr im Kirchsaal Bethesda Gastpredigerinnen unter dem The­ma "Einzigartig" aus ihrem Leben er­zählen. Am 8. Januar spricht Diana Schu­chert aus Mattstedt bei Apolda, För­derschul­lehrerin und Gemeinde­pädagogin. Sie nennt die Kinder, mit denen sie arbeitet, „Königskinder“: Jedes von ihnen ist einzigartig. Am 15. Ja­nuar ist Jana Huster zu Gast, Geschäftsfrau und Buchauto­rin aus Gera. Sie ließ sich 2016 tau­fen und berichtet von ihren ersten Erfahrun­gen mit Kirche und Bibel.
Für Kindergottesdienst und Kaffee ist wie immer gesorgt.

Do

08

Dez

2016

Gesungene Reformation

Anlässlich des Reformationsjubi­läums 2017 zieht sich durch unseren Kirchenkreis eine Konzertreihe, bei der Martin Luthers gesamtes Lied­schaffen gewürdigt wird. „Ein feste Burg“ im Jahr 2017 zu singen, ist nicht besonders originell und es ist ja bei weitem nicht sein einziges Lied. Luther schrieb über 40 Lieder, die alle, wirklich alle, auf zwölf Konzertorte in den fünf Regionen unseres Kirchenkreises verteilt wor­den sind. Zwei davon, nämlich das Februar- und das Juni-Konzert hat unsere Region bekommen. Kommen Sie also reichlich und entdecken Sie den kompletten Schatz ur-evangeli­scher Liedkultur, den Martin Luther uns geschenkt hat! Näheres finden Sie auf den auslie­genden Faltblät­tern und im Internet unter www.gesungene-reformation.de.

 

Do

08

Dez

2016

Rückblick auf die Klosterfahrt nach Walkenried

Mit Kindern und den Konfirmanden eröffneten wir das Lutherjahr in un­serer Region mit zwei Klosterfahr­ten in das Museumskloster Walken­ried. 20 Kinder, 32 Konfirmanden und 19 Erwachsene machten sich auf die Reise. Vor Ort gab es jeweils Führungen „Kleine Mönche auf Zeit“ und „Be­ten und Arbeiten“. Heute können wir uns kaum vorstel­len, wie schwer das Leben im Mit­telalter war. Die Führungen brachten uns einen klei­nen, entfernten Blick auf das Leben im Kloster längst ver­gangener Zei­ten.  

 

Do

08

Dez

2016

Was ist was? – Der Zehnte                 von Pfarrer Ulrich Katzmann

Es gibt im Alten Testament eine ganze Reihe von Belegstellen, die vom Zehn­ten handeln (1. Mose 14,20; 28,22; 3. Mose 27,30-33; 4. Mose 18,21-32; 5. Mose 14,22-29). Dabei geht es um eine Abga­be des zehnten Teiles an Getreide, Garten- und Feldfrüchten. Auch der Erstge­burt von Rindern und Schafen, so-wie tierischen Er­zeugnissen wie Milch, Eier, But­ter, Honig, Wolle. Der zehnte Teil aller Erträge gehörte nach dem mosaischen Gesetz dem Volks­stamm der Leviten, die für den priesterlichen Dienst zu­ständig wa­ren und keinen eigenen Grund­besitz hatten. Zusätzlich wurde der Zehnte für die Versorgung der Waisen, Witwen und Fremden im Lande, sowie zur Erhaltung des Hau­ses Gottes und der Versorgung der im Tempel tätigen Priester verwendet. Dieses Abgabe- und Versorgungs­system wird in der Thora als von Gott selbst einge­setzt verstanden. Bei Ein­haltung ist sein Segen ver­heißen, bei Nichtbefolgung der Fluch ange­droht (Maleachi 3,8-10). Jesus stellt zu seiner Zeit das Geben des Zehnten nicht in Frage. Aller­dings kritisiert er die Haltung der Phari­säer, welche die Gabe des Zehnten als bloße Geset­zeserfüllung ver­standen, jedoch in ih­rem Mit­einander nicht nach Gerech­tigkeit und Barmherzigkeit fragten. Der Gedanke des Teilens bleibt beste­hen. Jesus lobt ausdrücklich die ar­me Witwe, die von dem wenigen was sie hat, alles in den Gottes­kasten einlegt. Dieser Gedanke des Teilens und das Bewusstsein, dass alles, was ein Mensch sein Eigen nennt von Gott ge­geben ist und nur dankbar empfangen wer­den kann – der steht hinter der Gabe des Zehn-ten. In der Früh­zeit des Christen­tums wurde die­ser Gedanke aus der alttestament­lichen Tradition über­nommen. Es entwickelte sich das mittelalterli­che Zehntsystem, wel­ches in der Neuzeit durch ein staatli­ches Steuersystem abgelöst wurde. In den Freikirchen ist es bis heute gängige Praxis zehn Prozent des Einkommens der eigenen Ge­meinde zukommen zu lassen. Dies schafft natürlich einen großen eigenständi­gen und freien Hand­lungsspielraum in den Gemein­den. Die großen Kir­chen in Deutsch­land erheben heute eine Kirchen­steuer, die über die Fi­nanzämter eingezogen wird. Sie be­trägt bei uns 9% der Ein­kommens-bzw. Lohnsteuer. Dazu kommt die Bitte um ein freiwilliges Kirchgeld. Beides zusammen ent­spricht am ehesten dem Gedanken des „Zehn­ten“. Die Verheißung des Segens über dieser Gabe bleibt beste­hen. Über ihre Höhe sollte das Herz des Gebers entscheiden, gemäß der pau­linischen Freiheit – nicht mit Un­willen oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb
(2. Korinther 9,7).

 

Andacht

An solchen Bildern habe ich mei­ne Freude. Dieses hier ist mir im Ur-laub auf der portugiesischen Insel Madeira begegnet. Auf der landes-typischen Fliesenmalerei, genannt Azulejo, schaut uns das Kind an: freundlich segnend. Ne­ben ihm aber steht nicht seine Mutter – sondern Joseph! Das ist doch schon einmal schön: Joseph wird nicht ins hintere Dunkel des Stalles verbannt, son­dern steht im Mittelpunkt – gemein­sam mit dem Kind. Auf den zweiten Blick sehe ich: Sie stehen an der Hobelbank. So machen das Väter mit ihren Söhnen. Sie basteln, bauen, schrauben und erleben dabei Ge­meinschaft. Dann aber sehe ich: Die ganze Szene spielt auf Wol­ken! Die himmlische Zimmermanns­werkstatt sozusagen. Wie ge­sagt,
ich hab meine Freude an sol­chen Bildern. Natürlich ist das naiv.

Es drückt vielleicht nicht einmal meine eigene Art zu glauben aus. Aber der dieses Bild geschaffen hat, dem war es ernst damit – und das wiederum kann auch ich ernst neh­men. Hier wird Joseph geehrt – mit Himmel und Heiligenschein – dafür dass er dieses Kind bei sich aufge­nommen hat. Die Um­stände waren, weiß Gott, kompli­ziert genug. Er hätte sich auch aus dem Staub ma­chen können. Aber er hat auf den Engel gehört, der im Traum zu ihm geredet hat. Und:

Als nun Josef vom Schlaf erwach­te, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. Matthäus 1,24

Und mit Maria nahm er auch das Kind bei sich auf. Nichts Welt­bewegendes. Keine fromme Hel­dentat. Er nimmt die beiden zu sich, beschützt sie, so gut er kann und bietet ihnen Heimat. Darin liegt Jo­sephs ganze Größe. Dafür gehört er in die Mitte. Mit Jesus möchte man hinzufügen: Und nun geh hin und tu desgleichen.

1653 hat Paul Gerhardt gedichtet:

Eins aber, hoff ich, wirst du mir, mein Heiland, nicht versagen:

dass ich dich möge für und für

in, bei und an mir tragen. – So lass mich doch dein Kripplein sein; komm, komm und lege bei mir ein dich und all deine Freuden. EG 37.9

Einen gesegneten Advent,
frohe Weihnachten
und ein gesundes Neues Jahr

 

wünscht

 

Ihre      Kerstin Gommel


Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
2. Korinther

 

 

 

„Freiheit“ – das ist Sonne, Licht, Ferien, Urlaub, Sommer…

 

Diese Zeit liegt nun hinter uns und die Nebel kommen, wie auf dem Titelbild über Eisenberg. Der Herbst und der Winter stehen vor der Tür, für viele verbunden mit eher trüben Gedanken. Die Blätter fallen, die Tage werden kürzer, die Dunkelheit greift um sich – nicht nur in der Folge der Jahreszeiten, sondern auch in unserer Welt?

 

Der deutsche Reggae-Sänger Tilmann Otto, genannt „Gentleman“, sagte laut dpa vor kurzem: "Ich glaube nicht mehr daran, dass wir alle in Frieden leben werden. Die Hoffnung ist leider gestorben."

 

Frieden, Freiheit, Brüderlichkeit sind das Begriffe, die allmählich auszusterben drohen angesichts der weltweiten Bedrohung durch Terro­rismus, angesichts wachsender Bedenken gegen alles „Fremde“?

 

Laut einer Umfrage unter dem Titel „Die Angst der Deutschen“ haben 73% der bundesdeutschen Bürger Angst vor Terrorismus. Dicht dahin­ter folgen die Sorgen vor gewalt­bereiten Extremisten und vor den Folgen der Zuwanderungspolitik. Die OTZ hat am 13. Juli darüber berichtet.

 

Da stellt sich mir die Frage: Wie frei sind wir eigentlich noch in unserer Welt? Sind wir nicht gefangen in unseren Ängsten, geknebelt von einer immer undurchsichtiger wer­denden (Welt-)Politik? Da gibt es – nach dem Flüchtlingsansturm 2015 und dem Brexit 2016 – kein Europa mehr, das Grenzen abbaut, sondern eines, das scheinbar immer mehr auseinanderdriftet. Der NATO-Partner Türkei reagiert in Person seines Präsidenten nur noch persön­lich beleidigt. Die Terrorgefahr steigt – auch in Europa und bei uns.

 

Haben da der Sänger „Gentleman“ und die Umfrage nicht Recht? Wird die Weltlage nicht immer verwor­rener. Und verunsichert uns das nicht alle mehr oder weniger?

 

 „Gentleman“ Tilmann Otto hat aber noch einen Nachsatz zu seiner düsteren Analyse, nämlich: „Im Moment ist die eine Seite lauter, deswegen ist es wichtig, die Stimme zu erheben. Probleme anzusprechen ist besser als sie totzuschweigen.“

 

Die Stimme zu erheben, statt sich in das Schneckenhaus seiner Ängste und düsteren Gedanken zurück zu ziehen! Das ist eine Antwort, der sich die Bibel sofort anschließen kann. Denn die Botschaft der Bibel ist eine Botschaft von Frieden, Freiheit und Geschwisterlichkeit.

 

Doch eines suchen wir dabei in der Bibel vergebens: die rosarote Brille. Nein, die Bibel verschließt nicht die Augen vor der Realität und pflegt keine weltvergessene Utopie. Sie sieht und beschreibt die Welt in er­staunlich klaren Farben, auch mit allen Schattenseiten und Bedrohun­gen.

 

Doch dabei bleibt es nicht, denn die Bibel erhebt die Stimme – sie spricht darüber, etwa da,wo Jesus sagt:

 

 

 

In der Welt habt ihr Angst…

 

 

 

Aber auch bei Jesus geht es – Gott sei Dank – weiter:

 

 

 

…aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
Johannes 16,33

 

 

 

Diesen Geist der Freiheit gilt es zu entdecken! Wir können sehen, dass Jesus alldem etwas entgegen zu setzen hat. Er hat „die Welt über­wunden“, hat die Angst und den Tod besiegt. Und eben an diesem Punkt schließt der Oktober-Monatsspruch an: Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

 

Die Decke vor unseren Augen, so beschreibt es Paulus hier, die Decke, die alles verschleiert und trübe und hoffnungslos erscheinen lässt, ist seit Jesus gelüftet. Wir sehen in ihm den Abglanz der neuen Welt Gottes und wo sein Geist uns erfüllt, da werden wir in sein Bild verwandelt, da ist sich Paulus ganz sicher.

 

„Hoffnung“: Das ist das Wort, das diesen neuen Blick öffnet. Und diese Hoffnung hat auch einen Namen und ein Gesicht bekommen, näm­lich: Jesus. Dieser Jesus, der der Angst der Welt etwas entgegen­zusetzen hat, will die Schleier, die unseren Blick trüben, lüften und uns seinen neuen Blick schenken, denn wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit!

Eine gesegnete und hoffnungsvolle Herbstzeit wünscht Ihnen

 

Ihe Superintendent

 

Ältere Artikel finden Sie im Artikel-Archiv.

 

Gemeindebrief Dezember bis Februar 2017
Gemeindebrief DJF 2017.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.3 MB

Weitersagen: