Herzlich willkommen!

Auf diesen Seiten können Sie sich über das Gemeindeleben der Evangelisch-lutherischen Gemeinden im Pfarrbereich Crossen informieren. Zum Pfarrbereich gehören die Gemeinden und Kirchen in Thiemendorf, Etzdorf, Crossen (mit Ahlendorf, Nickelsdorf und Tauchlitz), Hartmannsdorf, Rauda, Silbitz, Seifartsdorf und Caaschwitz.

Die Gemeinden gehören zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und liegen im Kirchenkreis Eisenberg.

 

Zu allen Gemeindeveranstaltungen sind Sie herzlich eingeladen!

Aktuelles

Sa

01

Jul

2017

Gemeindefahrt mit Klaus Habicht

Die Gemeindefahrt mit Pfarrer i.R. Klaus Habicht findet im Jahr 2017 vom 8. bis 15. Juli statt. Sie führt in den Oberpfälzer Wald mit Beher­bergung im Hotel "Igel" in Püchers­reuth. Informationen und Anmel­dung laufen über Pfarrer i.R. Klaus Habicht: 036691 45736.

 

Fr

16

Jun

2017

Kinderbibelwoche

Die KIBIWO in Etzdorf findet in diesem Jahr von Montag, 26. Juni bis Freitag, 30. Juni statt. Das Thema in diesem Jahr lautet: „Wer weiß denn sowas? – Lukas weiß viel“. Wir werden Lukas begegnen, dem Mann, der viele Ereignisse aus dem Leben Jesu aufgeschrieben hat. Wir werden spielen, singen, basteln und gemeinsam eine gute Zeit haben. Mitarbeiter oder Helfer sind in dieser Woche wichtig. Wer dabei sein kann und möchte, melde sich bitte möglichst bis April bei Christina Katzmann. Wer kann in der Küche mitmachen (dafür ist ein Gesundheitszeugnis gut) – Obst­frühstück vorbereiten, Tee kochen, abwaschen, die Mahlzeiten vorbe­reiten (nicht kochen!), Kuchen schneiden? Wer möchte basteln, mit Kindern spielen oder etwas bauen? Wie in jedem Jahr bitten wir um Obst-, Kuchen- und Geldspenden aus den Gemeinden. Und wir bitten Sie auch darum, dass Sie diese Woche in ihre Gebete einschließen. Für Kinder ist eine schriftliche An­meldung nötig. Anmeldeflyer liegen in diesen Wochen in den Pfarr­ämtern aus. Rückfragen an Christina Katzmann.

 

Fr

02

Jun

2017

Waldgottesdienst

Der traditionelle Waldgottesdienst im Seifartsdorfer Grund wird in die­sem Jahr am Sonntag, den 11. Juni um 16 Uhr gefeiert. Es werden wieder die Posaunenchöre unserer Region gemeinsam musizie­ren. Es ist immer ein besonderes Erlebnis, den Gottesdienst mitten in der Natur zu feiern. Wie in jedem Jahr wird die Kirchgemeinde auch nebenher für Fettbrote und Getränke sorgen.

 

Sa

13

Mai

2017

Pfarrhausfest

In den Jahren 2013 bis 2016 wurde das Etzdorfer Pfarrhaus samt Nebengebäuden grundlegend saniert. Diese Sanierung betraf nicht nur die Dächer und Fassaden, sondern auch die Innebereiche, nebst Dachgeschoßausbau der Nebengebäude, sowie der Neugestaltung des Hofbereiches.

 

Entstanden ist ein Haus mit modernem Komfort im alten Charme mit einem schönen Ensemble im Außenbereich. Ein Ort, an dem hoffentlich noch viele zukünftige Generationen wirken können. Den Abschluss dieser umfangreichen Arbeiten wollen wir mit einem Pfarrhausfest feierlich begehen.

 

Am Sonntag, den 14. Mai 2017 lädt die Kirchgemeinde um 14:00 Uhr zum Festgottesdienst mit anschließendem Begängnis im Pfarrgelände ein.

 

Do

04

Mai

2017

Christi Himmelfahrt für die ganze Familie

Himmelfahrt wird in unserer Region in vertrauter Art gefeiert. 10.00 Uhr gibt es einen Gottesdienst im Kirchsaal Bethesda mit Kindergot­tesdienst. Anschließend brennen der Rost, sowie ein Feuer für die Kin­der. Der Gottesdienst in Gösen beginnt 14.00 Uhr im Freien vor der Kirche. Auch hier gibt es anschlie­ßend ein geselliges Beisammensein.

Do

06

Apr

2017

Neuer Kurs für Hospitzbegleitung

Der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst des Diakoniezentrum Bethesda bietet ab April einen neuen Befähigungskurs an. In diesem Kurs, der sich bis in den Dezember erstreckt, bekommen Ehrenamtliche in 100 Stunden das nötige Rüstzeug für die Tätigkeit als Hospizbegleiter. Die ersten beiden Treffen sind am Donnerstag,
den 20. April von 18 bis 21 Uhr, sowie am Samstag, den 22. April von 9 bis 16 Uhr – jeweils in den Räumen des Hospizdienstes im Diakoniezentrum Bethesda.

 

Seit 15 Jahren gibt es die Hospizarbeit in unserer Region. In dieser Zeit wurde eine Vielzahl von Betroffenen, deren Familien und Freunde, auf dem letzten Lebensweg und darüber hinaus begleitet. Unsere Hospizbegleiter sind Menschen, die einen Teil ihrer Zeit geben, um schwerkranke Mitmenschen und ihre Familien am Ende des Lebens zu unterstützen und mit Taten, Worten aber auch im Schweigen da zu sein. Diese Begleitungen sind für die Betroffenen aber auch für die Begleiter ein Geschenk. Weitere Informationen erteilt die neue Hospizkoordinatorin Antje Amthor, Tel. 0160 7912625.

 

Sa

01

Apr

2017

Orgelgeburtstag

Am Montag, den 24. April (1977 war das ein Sonntag) hat die Böhm-Orgel der Stadtkirche St. Peter ihren 40. Geburtstag. Sie ist zwar selber nicht da, sondern in der Werkstatt in Friedrichroda, wir feiern aber trotz­dem. Der Orgelausschuss des Gemeindekirchenrates lädt um
19.00 Uhr herzlich in die Stadt­kirche ein, um über das Fortschrei­ten unseres großen Orgelprojektes und Wieder­erklingen der Böhm-Orgel zu infor­mieren.

 

Sa

04

Mär

2017

Weltgebetstag für Kinder

Der Weltgebetstag für Kinder wird am Samstag, den 4. März im Luthersaal in Eisenberg für alle Kinder unserer Region stattfinden. Um 9.30 Uhr werden wir mit Land­informationen über die Philippinen und einer Andacht beginnen. Auch die Kinder wird das Thema „Was ist denn fair?“ beschäftigen. In be­währ­ter Weise wird dann landes­typisch gekocht, gebastelt und ge­spielt. Der Kinderschutzbund wird uns wie in den letzten Jahren beglei­ten. Also, plant euch diesen Tag ein! Am Ende werden wir gemeinsam zum Mittag essen, was die Kinder gekocht ha­ben.

 

Fr

03

Mär

2017

Weltgebetstag  der Frauen

Auch mit Erwachsenen wird der Weltgebetstag gefeiert, wie immer am ersten Freitag des Monats März, am 3. März. Das Thema „Was ist denn fair?“ kommt aus dem Gleich­nis von den Arbeitern im Weinberg (Matthäus 20), wo der Besitzer am Ende fragt: Bin ich etwa unfair zu dir gewesen? Die Frauen aus den Philippinen mahnen dring­lich an, dass wir nicht scheel aufei­nander blicken sollen. Vielmehr sind wir berufen, Gemeinschaft zu bauen, Liebe und Mitgefühl zu pflegen und so dem Reich Gottes entgegenzu­gehen. Die Gottesdienste beginnen 18.00 Uhr in Etzdorf und in der Holzmüh­le Kämmeritz, sowie
19.30 Uhr im Luthersaal in Eisenberg. Anschlie­ßend gibt es die Möglich­keit zum Beisammensein bei landes­typischer Küche.

 

Sa

04

Feb

2017

Bibelwoche 2017

Wenn sie von den Weisen aus dem Morgenland hören und dem Stern, der sie nach Bethlehem führt, von den Seligpreisungen oder der Oster­geschichte, werden viele sagen: „Kenne ich.“ So haben wir die­ses Mal eine gute Grundlage für das Ge­spräch. Vielleicht erleben wir trotz­dem Überraschungen: Dass wir an Altbekannten plötzlich neue Sei­ten entdecken, die altbekannten Ge­schichten neue Gedanken und neue Räume öffnen. Wir laden herzlich ein zu den Bibelwochenabenden über das Matthäus-Evangelium. Wir begin­nen in Königshofen und Thie­men­dorf am 12. Februar. Alle ande­ren Orte folgen im März.

 

So

08

Jan

2017

Kino in Bad Klosterlausnitz

Ein Termin zum Vormerken! Am Samstag, den 14. Januar laden wir Krippenspieler und Sternsinger um 10.00 Uhr ins Kino Bad Kloster­lausnitz zu einem Überraschungs­film ein. Wer beim Krippenspiel mitmacht, bekommt am Heiligen Abend einen Gutschein, den ihr dann nur mitbringen müsst. Dort werden alle wichti­gen Informatio­nen stehen. Die Krippenspielver­antwortlichen der einzel­nen Ge­meinden werden gebeten, Frau Katzmann die Zahl der Mit­spieler mitzuteilen (bis 10. Dezember).

 

So

08

Jan

2017

Allianz-Gebetswoche 2017

In den Gottesdiensten zur Allianz­gebetswoche am werden jeweils um 10.00 Uhr im Kirchsaal Bethesda Gastpredigerinnen unter dem The­ma "Einzigartig" aus ihrem Leben er­zählen. Am 8. Januar spricht Diana Schu­chert aus Mattstedt bei Apolda, För­derschul­lehrerin und Gemeinde­pädagogin. Sie nennt die Kinder, mit denen sie arbeitet, „Königskinder“: Jedes von ihnen ist einzigartig. Am 15. Ja­nuar ist Jana Huster zu Gast, Geschäftsfrau und Buchauto­rin aus Gera. Sie ließ sich 2016 tau­fen und berichtet von ihren ersten Erfahrun­gen mit Kirche und Bibel.
Für Kindergottesdienst und Kaffee ist wie immer gesorgt.

Fr

06

Jan

2017

Sternsinger - Rückblick

Am 6. und 9. Januar waren wieder 17 Sternsinger der katholischen und evangelischen Kirchgemeinde in Eisenberg unterwegs. Um Gottes Segen für unsere Stadt bitten ist das eine Anliegen. Für Kinder in Not­gebieten der Erde Spenden sam­meln, ist der Auftrag der Stern­singeraktion. Aus dem Katholischen Pfarramt kam nun das Ergebnis: Unsere Sternsinger sammelten in diesem Jahr 2265 € für ein landwirt­schaftliches Hilfsprojekt in Kenia. Herzlichen Dank an alle Beteiligten! 

 

Andacht

Was sucht ihr den Lebenden

 

bei den Toten?

 

Er ist nicht hier, er ist auferstanden.

 

Osterevangelium Lukas 24,5-6

 

 

 

Das Relief auf dem Titelbild befin­det sich außen an der Stadtkirche in Eisenberg. Wenn wir es betrachten, dann kann man sich nicht vorstellen, den, der da hängt, anders zu denken als „gestorben“, „gescheitert“ und „tot“! – Oder etwa nicht?

 

Jesus war sicherlich ein Großer der Welt- und Geistesgeschichte, er ist uns vielleicht sogar noch ein Vor­bild! Aber ist er am Ende nicht ge­scheitert, der Willkür der Mächtigen unterlegen?

 

Jesus hängt am Kreuz! – Doch wenn wir genau hinschauen, sehen wir, dass diese Darstellung besonders ist. Wie bei der Kreuzesdarstellung in der Kirche, hängt Jesus an einem Gabelkreuz. Die beiden Verbrecher aber sind an ein Balkenkreuz gebunden! Sie sind festgebunden und leiden offenbar viel mehr als Jesus. Dieser scheint dagegen fast zu jubeln!?

 

Das Gabelkreuz ist wie ein Baum. Es ist der Baum des Lebens – Christus siegt am Kreuz. Und gera­dezu liebevoll, tröstend, sorgend und segnend breitet er die Arme über die Beiden, die in ihrem Leid gefangen sind!

 

Ostern ist der Sieg über den Tod! Ostern ist der Sieg des Lebens! – Die Balken des Kreuzes zeigen nach oben wie das V-Zeichen. V steht für „Victoria“, das heißt „Sieg“.
So wird Jesu Kreuz zum Symbol für den Sieg des Lebens. Deshalb ist nicht erst im leeren Grab der Sieg erkennbar, sondern bereits am Kreuz!

 

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten“, werden die gefragt, die für Jesus die Grabpflege überneh­men wollen. „Er ist nicht hier, er ist auferstanden!“ – Der Tod ist be­siegt! Das Leid, die Unsicherheit und die Angst haben nicht mehr das letzte Wort!

 

Und diesen Sieg hat Jesus nicht erst an Ostern errungen, sondern bereits am Kreuz. Daran erinnern uns die Kreuzesdarstellungen der Eisenber­ger Stadtkirche!

Ein frohes und gesegnetes
Osterfest wünscht

 


          Ihnen Ihr                      Superintendent

Was ist was? – Fasten                       von Pastorin Kerstin Gommel

 


Am Aschermittwoch, da ist alles vor­bei. Das war dieses Jahr am 14. Feb­ruar. Am Aschermittwoch begann auch 2017 die 40tägige Fastenzeit. So wie Jesus 40 Tage in der Wüste gewesen ist und gefastet hat (Matthäus 4), so sollen auch Christen im Gedenken an Jesu Weg ans Kreuz fasten. Aber was heißt das?

Es heißt zunächst einmal: Es bricht eine andere Zeit an. Das ist heutzu­tage nicht immer so klar. Weil man im eigentlichen Advent keinen Ter­min mehr findet, wird vor dem To­tensonntag eine Vor-Vor-Weih-nachtsfeier angesetzt. Und dann im Frühjahr eine Faschingsfeier, „wenn nicht mehr so viel los ist“. Unsere Alten waren da weiser, wenn sie sich einfach an einen vorgegebenen Jahresrhythmus gehalten haben. Alles hat nun einmal seine Zeit: Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit… (Prediger 3)

Und eben auch Feiern und Fasten.

So gibt es heute viele Men­schen auch in unseren Gemeinden, die in der Fastenzeit verzichten – auf Alkohol, Schokolade, Fernsehen… Erstaun­licherweise machen sie die Erfah­rung, dass zeitweiser Verzicht berei­chern kann. Man lernt Selbstver­ständliches wieder neu schätzen. Man kommt zu Dingen, für die man bisher nie Zeit gefunden hat. Und: Man freut sich ganz anders auf das erste Glas Rotwein zu Ostern.

Problematisch wird, es, wenn Fasten zum Leistungsstress ausartet. Jesus hat öffentliche Angeber scharf kriti­siert: Wenn ihr fastet, sollt' ihr nicht sauer sehen wie die Heuchler; denn sie verstellen ihre Angesichte, auf dass sie vor den Leuten scheinen mit ihrem Fasten. (Matthäus 6) Heutzu­tage verirrt sich das Fasten manch­mal in die problematischeren Gefilde des Wellness-Geschäfts. Es gehört dann zum Repertoire des durchge­stylten Menschen, der in Fitness­studio und Yoga-Kurs an Körper und Geist feilt, um größtmögliche Per­fektion zu er­reichen.

Jesaja schlägt da eine interessant an­dere Art des Fastens vor. Ihm geht es um Ethik. Was nützt es, wenn Ihr al­le möglichen Übungen absolviert und gleichzeitig hadert und zankt und schlagt mit gottloser Faust drein. Denkt ihr, dass ihr Gott da­mit gnädig stimmt? Ihr wisst doch, dass es ihn am meisten freut, wenn es seinen Menschen gut geht – und zwar allen Menschen! Daher schlägt er ein neues „Fasten“ vor: Brich dem Hung­rigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! (Jesaja 58)

Eine moderne Anregung zu sinnvol­lem Fasten gibt es jedes Jahr von der Aktion „Sieben Wochen ohne“. In diesem Jahr heißt sie: „Sieben Wo­chen ohne Sofort.“ Früher hat man Briefe aus dem Briefkasten geholt und in Ruhe am Küchentisch gelesen. Heute checkt man an der Ampel sein Handy nach Mails und Status-Updates. Stattdessen der Vorschlag: Sieben Wochen ohne „Sofort“ und da­mit mir, meiner Seele, den Dingen und schließlich auch meinen Mit­menschen hier und da ein Stück Sab­bath gönnen!

An solchen Bildern habe ich mei­ne Freude. Dieses hier ist mir im Ur-laub auf der portugiesischen Insel Madeira begegnet. Auf der landes-typischen Fliesenmalerei, genannt Azulejo, schaut uns das Kind an: freundlich segnend. Ne­ben ihm aber steht nicht seine Mutter – sondern Joseph! Das ist doch schon einmal schön: Joseph wird nicht ins hintere Dunkel des Stalles verbannt, son­dern steht im Mittelpunkt – gemein­sam mit dem Kind. Auf den zweiten Blick sehe ich: Sie stehen an der Hobelbank. So machen das Väter mit ihren Söhnen. Sie basteln, bauen, schrauben und erleben dabei Ge­meinschaft. Dann aber sehe ich: Die ganze Szene spielt auf Wol­ken! Die himmlische Zimmermanns­werkstatt sozusagen. Wie ge­sagt,
ich hab meine Freude an sol­chen Bildern. Natürlich ist das naiv.

Es drückt vielleicht nicht einmal meine eigene Art zu glauben aus. Aber der dieses Bild geschaffen hat, dem war es ernst damit – und das wiederum kann auch ich ernst neh­men. Hier wird Joseph geehrt – mit Himmel und Heiligenschein – dafür dass er dieses Kind bei sich aufge­nommen hat. Die Um­stände waren, weiß Gott, kompli­ziert genug. Er hätte sich auch aus dem Staub ma­chen können. Aber er hat auf den Engel gehört, der im Traum zu ihm geredet hat. Und:

Als nun Josef vom Schlaf erwach­te, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. Matthäus 1,24

Und mit Maria nahm er auch das Kind bei sich auf. Nichts Welt­bewegendes. Keine fromme Hel­dentat. Er nimmt die beiden zu sich, beschützt sie, so gut er kann und bietet ihnen Heimat. Darin liegt Jo­sephs ganze Größe. Dafür gehört er in die Mitte. Mit Jesus möchte man hinzufügen: Und nun geh hin und tu desgleichen.

1653 hat Paul Gerhardt gedichtet:

Eins aber, hoff ich, wirst du mir, mein Heiland, nicht versagen:

dass ich dich möge für und für

in, bei und an mir tragen. – So lass mich doch dein Kripplein sein; komm, komm und lege bei mir ein dich und all deine Freuden. EG 37.9

Einen gesegneten Advent,
frohe Weihnachten
und ein gesundes Neues Jahr

 

wünscht

 

Ihre      Kerstin Gommel


 

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