Artikel-Archiv

Sa

01

Jul

2017

Gemeindefahrt mit Klaus Habicht

Die Gemeindefahrt mit Pfarrer i.R. Klaus Habicht findet im Jahr 2017 vom 8. bis 15. Juli statt. Sie führt in den Oberpfälzer Wald mit Beher­bergung im Hotel "Igel" in Püchers­reuth. Informationen und Anmel­dung laufen über Pfarrer i.R. Klaus Habicht: 036691 45736.

 

Fr

16

Jun

2017

Kinderbibelwoche

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Fr

02

Jun

2017

Waldgottesdienst

Sa

13

Mai

2017

Pfarrhausfest

In den Jahren 2013 bis 2016 wurde das Etzdorfer Pfarrhaus samt Nebengebäuden grundlegend saniert. Diese Sanierung betraf nicht nur die Dächer und Fassaden, sondern auch die Innebereiche, nebst Dachgeschoßausbau der Nebengebäude, sowie der Neugestaltung des Hofbereiches.

 

Entstanden ist ein Haus mit modernem Komfort im alten Charme mit einem schönen Ensemble im Außenbereich. Ein Ort, an dem hoffentlich noch viele zukünftige Generationen wirken können. Den Abschluss dieser umfangreichen Arbeiten wollen wir mit einem Pfarrhausfest feierlich begehen.

 

Am Sonntag, den 14. Mai 2017 lädt die Kirchgemeinde um 14:00 Uhr zum Festgottesdienst mit anschließendem Begängnis im Pfarrgelände ein.

 

Do

04

Mai

2017

Christi Himmelfahrt für die ganze Familie

Himmelfahrt wird in unserer Region in vertrauter Art gefeiert. 10.00 Uhr gibt es einen Gottesdienst im Kirchsaal Bethesda mit Kindergot­tesdienst. Anschließend brennen der Rost, sowie ein Feuer für die Kin­der. Der Gottesdienst in Gösen beginnt 14.00 Uhr im Freien vor der Kirche. Auch hier gibt es anschlie­ßend ein geselliges Beisammensein.

Sa

01

Apr

2017

Orgelgeburtstag

Am Montag, den 24. April (1977 war das ein Sonntag) hat die Böhm-Orgel der Stadtkirche St. Peter ihren 40. Geburtstag. Sie ist zwar selber nicht da, sondern in der Werkstatt in Friedrichroda, wir feiern aber trotz­dem. Der Orgelausschuss des Gemeindekirchenrates lädt um
19.00 Uhr herzlich in die Stadt­kirche ein, um über das Fortschrei­ten unseres großen Orgelprojektes und Wieder­erklingen der Böhm-Orgel zu infor­mieren.

 

Sa

04

Mär

2017

Weltgebetstag für Kinder

Der Weltgebetstag für Kinder wird am Samstag, den 4. März im Luthersaal in Eisenberg für alle Kinder unserer Region stattfinden. Um 9.30 Uhr werden wir mit Land­informationen über die Philippinen und einer Andacht beginnen. Auch die Kinder wird das Thema „Was ist denn fair?“ beschäftigen. In be­währ­ter Weise wird dann landes­typisch gekocht, gebastelt und ge­spielt. Der Kinderschutzbund wird uns wie in den letzten Jahren beglei­ten. Also, plant euch diesen Tag ein! Am Ende werden wir gemeinsam zum Mittag essen, was die Kinder gekocht ha­ben.

 

Fr

03

Mär

2017

Weltgebetstag  der Frauen

Auch mit Erwachsenen wird der Weltgebetstag gefeiert, wie immer am ersten Freitag des Monats März, am 3. März. Das Thema „Was ist denn fair?“ kommt aus dem Gleich­nis von den Arbeitern im Weinberg (Matthäus 20), wo der Besitzer am Ende fragt: Bin ich etwa unfair zu dir gewesen? Die Frauen aus den Philippinen mahnen dring­lich an, dass wir nicht scheel aufei­nander blicken sollen. Vielmehr sind wir berufen, Gemeinschaft zu bauen, Liebe und Mitgefühl zu pflegen und so dem Reich Gottes entgegenzu­gehen. Die Gottesdienste beginnen 18.00 Uhr in Etzdorf und in der Holzmüh­le Kämmeritz, sowie
19.30 Uhr im Luthersaal in Eisenberg. Anschlie­ßend gibt es die Möglich­keit zum Beisammensein bei landes­typischer Küche.

 

Sa

04

Feb

2017

Bibelwoche 2017

Wenn sie von den Weisen aus dem Morgenland hören und dem Stern, der sie nach Bethlehem führt, von den Seligpreisungen oder der Oster­geschichte, werden viele sagen: „Kenne ich.“ So haben wir die­ses Mal eine gute Grundlage für das Ge­spräch. Vielleicht erleben wir trotz­dem Überraschungen: Dass wir an Altbekannten plötzlich neue Sei­ten entdecken, die altbekannten Ge­schichten neue Gedanken und neue Räume öffnen. Wir laden herzlich ein zu den Bibelwochenabenden über das Matthäus-Evangelium. Wir begin­nen in Königshofen und Thie­men­dorf am 12. Februar. Alle ande­ren Orte folgen im März.

 

So

08

Jan

2017

Kino in Bad Klosterlausnitz

Ein Termin zum Vormerken! Am Samstag, den 14. Januar laden wir Krippenspieler und Sternsinger um 10.00 Uhr ins Kino Bad Kloster­lausnitz zu einem Überraschungs­film ein. Wer beim Krippenspiel mitmacht, bekommt am Heiligen Abend einen Gutschein, den ihr dann nur mitbringen müsst. Dort werden alle wichti­gen Informatio­nen stehen. Die Krippenspielver­antwortlichen der einzel­nen Ge­meinden werden gebeten, Frau Katzmann die Zahl der Mit­spieler mitzuteilen (bis 10. Dezember).

 

So

08

Jan

2017

Allianz-Gebetswoche 2017

In den Gottesdiensten zur Allianz­gebetswoche am werden jeweils um 10.00 Uhr im Kirchsaal Bethesda Gastpredigerinnen unter dem The­ma "Einzigartig" aus ihrem Leben er­zählen. Am 8. Januar spricht Diana Schu­chert aus Mattstedt bei Apolda, För­derschul­lehrerin und Gemeinde­pädagogin. Sie nennt die Kinder, mit denen sie arbeitet, „Königskinder“: Jedes von ihnen ist einzigartig. Am 15. Ja­nuar ist Jana Huster zu Gast, Geschäftsfrau und Buchauto­rin aus Gera. Sie ließ sich 2016 tau­fen und berichtet von ihren ersten Erfahrun­gen mit Kirche und Bibel.
Für Kindergottesdienst und Kaffee ist wie immer gesorgt.

Fr

06

Jan

2017

Sternsinger - Rückblick

Am 6. und 9. Januar waren wieder 17 Sternsinger der katholischen und evangelischen Kirchgemeinde in Eisenberg unterwegs. Um Gottes Segen für unsere Stadt bitten ist das eine Anliegen. Für Kinder in Not­gebieten der Erde Spenden sam­meln, ist der Auftrag der Stern­singeraktion. Aus dem Katholischen Pfarramt kam nun das Ergebnis: Unsere Sternsinger sammelten in diesem Jahr 2265 € für ein landwirt­schaftliches Hilfsprojekt in Kenia. Herzlichen Dank an alle Beteiligten! 

 

Do

08

Dez

2016

Rückblick auf die Klosterfahrt nach Walkenried

Mit Kindern und den Konfirmanden eröffneten wir das Lutherjahr in un­serer Region mit zwei Klosterfahr­ten in das Museumskloster Walken­ried. 20 Kinder, 32 Konfirmanden und 19 Erwachsene machten sich auf die Reise. Vor Ort gab es jeweils Führungen „Kleine Mönche auf Zeit“ und „Be­ten und Arbeiten“. Heute können wir uns kaum vorstel­len, wie schwer das Leben im Mit­telalter war. Die Führungen brachten uns einen klei­nen, entfernten Blick auf das Leben im Kloster längst ver­gangener Zei­ten.  

 

Do

08

Dez

2016

Was ist was? – Der Zehnte                 von Pfarrer Ulrich Katzmann

Es gibt im Alten Testament eine ganze Reihe von Belegstellen, die vom Zehn­ten handeln (1. Mose 14,20; 28,22; 3. Mose 27,30-33; 4. Mose 18,21-32; 5. Mose 14,22-29). Dabei geht es um eine Abga­be des zehnten Teiles an Getreide, Garten- und Feldfrüchten. Auch der Erstge­burt von Rindern und Schafen, so-wie tierischen Er­zeugnissen wie Milch, Eier, But­ter, Honig, Wolle. Der zehnte Teil aller Erträge gehörte nach dem mosaischen Gesetz dem Volks­stamm der Leviten, die für den priesterlichen Dienst zu­ständig wa­ren und keinen eigenen Grund­besitz hatten. Zusätzlich wurde der Zehnte für die Versorgung der Waisen, Witwen und Fremden im Lande, sowie zur Erhaltung des Hau­ses Gottes und der Versorgung der im Tempel tätigen Priester verwendet. Dieses Abgabe- und Versorgungs­system wird in der Thora als von Gott selbst einge­setzt verstanden. Bei Ein­haltung ist sein Segen ver­heißen, bei Nichtbefolgung der Fluch ange­droht (Maleachi 3,8-10). Jesus stellt zu seiner Zeit das Geben des Zehnten nicht in Frage. Aller­dings kritisiert er die Haltung der Phari­säer, welche die Gabe des Zehnten als bloße Geset­zeserfüllung ver­standen, jedoch in ih­rem Mit­einander nicht nach Gerech­tigkeit und Barmherzigkeit fragten. Der Gedanke des Teilens bleibt beste­hen. Jesus lobt ausdrücklich die ar­me Witwe, die von dem wenigen was sie hat, alles in den Gottes­kasten einlegt. Dieser Gedanke des Teilens und das Bewusstsein, dass alles, was ein Mensch sein Eigen nennt von Gott ge­geben ist und nur dankbar empfangen wer­den kann – der steht hinter der Gabe des Zehn-ten. In der Früh­zeit des Christen­tums wurde die­ser Gedanke aus der alttestament­lichen Tradition über­nommen. Es entwickelte sich das mittelalterli­che Zehntsystem, wel­ches in der Neuzeit durch ein staatli­ches Steuersystem abgelöst wurde. In den Freikirchen ist es bis heute gängige Praxis zehn Prozent des Einkommens der eigenen Ge­meinde zukommen zu lassen. Dies schafft natürlich einen großen eigenständi­gen und freien Hand­lungsspielraum in den Gemein­den. Die großen Kir­chen in Deutsch­land erheben heute eine Kirchen­steuer, die über die Fi­nanzämter eingezogen wird. Sie be­trägt bei uns 9% der Ein­kommens-bzw. Lohnsteuer. Dazu kommt die Bitte um ein freiwilliges Kirchgeld. Beides zusammen ent­spricht am ehesten dem Gedanken des „Zehn­ten“. Die Verheißung des Segens über dieser Gabe bleibt beste­hen. Über ihre Höhe sollte das Herz des Gebers entscheiden, gemäß der pau­linischen Freiheit – nicht mit Un­willen oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb
(2. Korinther 9,7).

 

Di

01

Nov

2016

Martinstag

Martinstag

 

 

 

Martinstagsfeiern finden in diesem Jahr an vier Orten statt:

 

Am 10. November:
jeweils um 17.00 Uhr
in Caaschwitz und Eisenberg

 

Am 11. November:
17.00 Uhr in Crossen und
17.45 Uhr in Königshofen.

 

Sa

01

Okt

2016

Krippenspiel

Krippenspiele 2016 –
Spieler und Helfer gesucht

 

Nach den Herbstferien beginnen die Vorbereitungen auf das Weihnachts­fest. Krippenspieler und Menschen, die die Krippenspiele einstudieren, werden in allen Orten gebraucht und gesucht. Sprechen Sie sich mit Ihren jeweiligen Pfarrer/innen ab.

 

Wenn Sie Unterstützung brauchen, können Sie sich gern an Frau Katz­mann wenden. Je nach Teilnehmer­zahl und Alter der Mitspieler kön­nen passende Spiele ausgesucht werden. Spätestens Mitte November sollte die Findungsphase abge­schlossen sein, damit die Proben beginnen können.

Sa

01

Okt

2016

Kindersingtage

Sa

01

Okt

2016

Museumsklosterfahrt

Fahrt ins Museumskloster
am 1. Oktober – noch Plätze frei

 

 

 

Das Schuljahr 2016/2017 soll in den Kindergruppen unserer Region unter dem Thema „Mut zum Leben – Martin Luther und ich“ stehen.

 

Zur Eröffnung des Themas machen wir mit Kindern zwischen 6 und 12 Jahren eine Tagesbusfahrt am
1. Oktober 2016 in das Museums­kloster Walkenried bei Braun­schweig. Es gibt noch Plätze im Bus. Bitte informieren Sie sich mit Hilfe der Anmeldeflyer. Anmel­dungen sind nur schriftlich mit dem Anmeldeabschnitt bei Christina Katzmann möglich.

 

Do

08

Sep

2016

"Denk - Mal"

Die Kirchgemeinde Crossen lädt herzlich ein!

 

 

 

Unter dem Motto „Denk mal“ finden in allen 21 Kirchen unserer Region am 11.September Gottesdienste statt. Hierbei geht es um 2 Dinge:

 

 

 

 

 

1.    Wir gedenken der Opfer des 11.September vor 15 Jahren und bitten um den Frieden in unserer Zeit.

 

 

 

2.    Wir öffnen am Tag des Offenen Denkmals unsere Kirchen nicht nur als Denkmal, sondern als einen Ort, wo man zusammenkommt.

 

 

 

 

 

An so vielen verschiedenen Orten kann natürlich nicht überall ein Pfarrer sein. Daher übernehmen wir als Kirchenälteste die Organisation und Durchführung dieses Gottesdienstes bei uns in Crossen.

 

 

 

Es wird also einmal eine etwas andere Form des sonst üblichen Gottesdienstablaufs geben, denn Kirche ist nicht dort wo ein Pfarrer ist, sondern wo Menschen sich im Namen Christi versammeln.

 

 

 

 

 

Wir möchten unserem Gottesdienst gern einen überwiegend musikalischen Rahmen geben. Deshalb sind wir sehr froh und dankbar, dass das Bläserquartett Bad Köstritz seine Teilnahme zugesichert hat. Außerdem wird Herr Engelbert Sieler aus Ronneburg an der Orgel zu hören sein. Er hat speziell zu diesem Anlass ein Musikstück komponiert!

 

 

 

Im Anschluss ist es natürlich auch möglich, unser schönes, mehrere hundert Jahre altes Kirchgebäude zu besichtigen.

 

 

 

Hiermit laden wir alle Interessierten, ob Christ oder nicht Christ, am 11.September 2016 um 10.00 Uhr in unsere Crossener Kirche ein. Lasst uns gemeinsam gedenken und für eine friedliche Welt beten!

 

 

 

Wir freuen uns auf regen Besuch; ihre Gemeindekirchenräte von Crossen:

 

 

 

Ulrich Zausch,

 

Christoph Biedermann

 

Martina Brömel und Ute Papmahl.

 

 

 

Kirchgemeinde Hartmannsdorf lädt nach dem Gottesdienst zur Kaffeetafel ein. Die Kirchgemeinde Thiemendorf hält nach dem Gottesdienst die Kirche offen zum Besuch und Information.

 

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Fr

12

Aug

2016

Gastgeber für jugendlichen Chor gesucht

Bevor im Oktober der französische Chor aus Eisenbergs Partnerstadt Soissons zu Besuch ist, haben wir Gelegenheit, die jungen Stimmen eines internationalen Musikprojektes zu beherbergen. Das sind zwar mehr Leute als die Franzosen, ist aber viel unkomplizierter: Gesucht werden für die 45 Jugendlichen – 16 bis 28 Jahre alt – Schlafplätze (mit Abend­essen und Frühstück) für die Nacht vom Dienstag auf Mittwoch, den 16./17. August. Mit dabei sind ca. 20 Musikbegeisterte aus Kenia und USA, was spannende Begegnungen verspricht. Wer nicht so gut englisch spricht, kann einfach deutsche Teil­nehmer bekommen. Das Konzert am Abend des 16. August um
19.00 Uhr sollten Sie jedenfalls nicht ver­passen. Rückmeldung erbittet herz­lich: Philipp Popp (036691-238668)

 

So

12

Jun

2016

Johannistag

Seit einigen Jahren feiern wir den Johannistag als Regional-Gottesdienst. Dieses Jahr lädt die Kirche St. Salvator in Saasa ein am Freitag, den 24. Juni, 19.00 Uhr. Wir beginnen in der Kirche. Anschließend gibt es ein Beisam­mensein am Feuer. Rost brennt.

 

In Seifartsdorf wird der Johannistag ebenfalls am 24. Juni gefeiert, dort schon um 18.00 Uhr.

 

So

12

Jun

2016

Informationsabend Konfirmation 2018

Am Dienstag, den 14. Juni, um 19.00 Uhr lädt die Region Eisenberg in den Luthersaal, Markt 11 ein zum Informations­abend für alle Eltern, deren Kinder in die 7. Klasse kom­men und die 2018 konfirmiert wer­den wollen. Wir stellen den Konfir­mandenkurs vor und besprechen die Termine für das Schuljahr 2016/17.

 

So

12

Jun

2016

Restaurierung Kirchturm Rauda

Im vergangenen Spätherbst hatte sich die Wetterfahne auf dem Turm der Raudaer Kirche bedenklich geneigt. Im Frühjahr wurde deshalb der Turm eingerüstet und der Schaden begutachtet. Dabei stellte sich heraus, dass der Kaiserstiel verwittert war und die obere Turmhaube dringend restauriert werden musste. Im Verlaufe der Arbeiten entschied sich der Gemeindekirchenrat die gesamte Turmhaube in Angriff zu nehmen, um eine einheitliche Schieferdeckung herzustellen. Auch die durchlöcherte und rissige Kugel wurde restauriert und erhielt samt der Wetterfahne  eine neue Vergoldung. Am Freitag, den 06. Mai 2016 wurde der Kirchturm neu bekrönt. In die Kugel wurde eine Hülse mit Dokumenten und Zeitungen aus den Jahren 1884; 1908, 1956, 1980 und 2016, sowie ein Kuvert mit DDR- und Euro-Münzen eingebracht. Die Restaurierungsarbeiten verursachten Kosten von 39 T€. Davon übernahm der Kirchenkreis Eisenberg 11T€ aus dem Notfonds für Baumittel.  3T€ konnte die Kirchgemeinde aus ihrem Haushalt beisteuern und der Rest musste zunächst beliehen werden. Dies bedeutet für die Kirchgemeinde Rauda eine große Aufgabe für die kommenden Jahre. Wenn Sie für die Finanzierung dieser Restaurierungsmaßnahme spenden wollen, können Sie das gern unter dem Hinweis „Kirchturm Rauda“ tun. Die Kirchgemeinde ist für jede Spende dankbar. (Kirchgemeinde Rauda; Bankverbindung DE53830944940000651133; Volksbank Eisenberg)

 

So

12

Jun

2016

Patenschaft- Kindernothilfe

Seit einigen Jahren unterstützt die Kirchgemeinde Seifartsdorf über den Kindernothilfe e.V. Hilfsprojekte in Afrika. Momentan betrifft das eine Kinderpatenschaft für Mpilonhle Mzobe aus Südafrika. Wir haben seit diesem Jahr die Finanzierung dieser Patenschaft über das Pfarramt Crossen geregelt, so dass sich jeder der möchte daran beteiligen kann. Wenn Sie für diesen Zweck etwas spenden möchten, dann können Sie das gern unter dem Hinweis „Patenschaft Kindernothilfe“ tun. (Kirchgemeinde Crossen; Bankverbindung DE50830530300000581224; Sparkasse Jena).

 

So

12

Jun

2016

BFD-Mitarbeiter gesucht für Kirchenkreis-Archiv

Der Kirchenkreis sucht ab
1. November 2016 wieder zwei Mitarbeiter/innen, die im Bundesfreiwilligendienst (BFD) für das Kirchenkreis-Archiv die Erfassung von Kirchenbüchern durchführen. Erfahrungen mit der Arbeit im Archiv und mit dem Lesen (älterer) Handschriften sind von Vorteil. Interessenten melden sich bitte im Kirchenkreis:

 

archiv-kirchenkreis@jetzweb.de oder mail@kirchenkreis-eisenberg.de oder Tel. 255080.

 

Mi

01

Jun

2016

Veranstaltungen für Kinder im neuen Schuljahr

Auch im neuen Schuljahr gibt es in unserer Region für Kinder und Fa­milien wieder ein interessantes und buntes Programm. „Mut zum Leben – Martin Luther und ich“ heißt das neue Jahresthema. Geplant ist am

 

1. Oktober ein Ausflug ins Kloster Walkenried. Dort sind die Kinder als kleine Mönche auf Martin Luthers Spuren unterwegs und erleben, wie ein Tag für Martin Luther im Kloster ausgesehen haben könnte. Anmeldungen erfolgen über Extra­flyer.

 

Vom 10. bis 12. Oktober werden wieder Singetage in Königshofen stattfinden: „Nun freut euch lieben Christen G’mein“. Dieses Lutherlied und viele moderne Lieder werden dann auch zum Abschluss-Singen am Mittwoch erklingen. Auch dafür gibt es Anmeldeflyer.

Es gibt natürlich wieder Kinder­nachmittage und Familiengottes­dienste, Martinstage und Krippen­spiele.
Im September 2017 soll dann ein Kindermusical über Luthers Leben zur Aufführung kommen. Das bereiten wir im kommenden Schuljahr schwerpunktmäßig in Eisenberg vor. Mitspieler und Sänger aus der ganzen Region und aller Generationen werden dafür gesucht. Auch Erwachsene, die ver­schiedene Rollen übernehmen, beim Kulissenbauen helfen, bei der Technik unterstützen, werden gebraucht. Nähere Informationen folgen im Herbst.

So

01

Mai

2016

Gemeindabend mit renommiertem Journalisten: Brennpunkt Nahost – Israel aktuell

Unter dem Thema „Brennpunkt Nahost – Israel aktuell“ laden wir am Dienstag, 17. Mai, 19.30 Uhr zu einem Vortragsabend mit Johannes Gerloff (Jerusalem) ein. Er ist Journalist und Theologe, stammt aus dem Schwarzwald und absolvierte das Studium der Theologie in Tübingen, Vancouver und Prag. Seit dem Januar 1999 ist er Korrespondent des Christlichen Medienverbundes KEP in Israel.

 

Er ist verheiratet und Vater von fünf Kindern. Johannes Gerloff berichtet auch für „Glaube und Heimat“ aus Israel und Paläs­tina. Das verspricht Informationen aus erster Hand – Hintergrund­informationen eines Journalisten und Theologen.

 

Di

12

Apr

2016

Gründung Kirchbauverein Crossen

Seit einiger Zeit arbeitete eine Gruppe von Crossener Bürgern an der Vorbereitung zur Gründung eines Kirchbauvereins in Crossen. Dieser soll der Erhaltung der Kirche und der Förderung eines kleinen zweckdienlichen evangelischen Gemeindezentrums in unmittelbarer Kirchennähe dienen.  Am 07. April 2016 fanden sich nun 10 Teilnehmer in der Gaststätte in Ahlendorf zur Gründungsversammlung ein. Auf der Grundlage der dort beschlossenen Satzung wurde Herr Mario Grötsch zum Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter fungiert Herr Dr. Wolfgang Maruschky. Das Amt des Schatzmeisters übernahm Frau Nikola Borzym und das des Schriftführers Frau Jana Gärtner. Der Gemeindekirchenrat wünscht dem Kirchbauverein ein erfolg- und segensreiches Wirken und hofft auf eine gute Zusammenarbeit. Weitere Mitglieder im Kirchbauverein sind herzlich willkommen.

 

Di

01

Mär

2016

Ihre Unterstützung wird benötigt

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Di

01

Mär

2016

Der Gemeindebrief ist Online

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Fr

17

Jul

2015

Konzert Schloßkirche Eisenberg

Freitag 21. August 2015 | 18:00 Uhr | Schlosskirche

BENEFIZ-Konzert für das Orgelprojekt

Vorstellung der Orgel-Benefiz-CD "Zwischentöne" mit englischer und deutscher Musik zwischen 1909 und 1977. 

Vokalensemble Essmé und Überraschungsgäste

Im Anschluss an das Konzert Abendimbiss, Geselligkeit und Unterhaltung in der Stadtkirche

Vormittag für Ehrenamtliche
in der Arbeit mit Kindern

„Ich würde ja schon auch mal einen Nachmittag mit Kindern oder einen Kindergottesdienst gestalten. Aber woher nehme ich Material, Ge­schichten, Spiele...“ So habe ich schon von einigen gehört. Und viele haben da auch schon mitgetan – bei Kinderbibelwochen Kindergottes­diensten und Kindernachmittagen. Sie alle, die Interessierten und die, die schon dabei sind, laden wir ganz herzlich zu einem Ehrenamtlichen-Vormittag im Familienzentrum Schlöben am 23. Januar, ab 9 Uhr. Wir wollen erfragen, was Sie als Arbeitshilfe brauchen. Wir werden am Jahresthema „Weißt du, wo der Himmel ist“ arbeiten. Am Ende sollen Kisten gepackt werden, in denen Bastel- und Spielmaterial zu jedem Thema da ist, Geschichten und weitere Ideen. Diese Kisten sol­len dann allen zur Verfügung ge­stellt werden, die mit Kindern etwas gestalten wollen. Anmeldungen sind möglich bei Christina Katzmann und Ulrike Magirius-Kuchenbuch 036691 43233 oder 46921)

 

Fr

17

Jul

2015

Konzert Schloßkirche Eisenberg

Samstag 25. Juli 2015 | 19:00 Uhr | Schlosskirche

"Welche Wonne, welche Lust...!"

Lieder Arien und Intermezzi von W.A. Mozart mit dem Duo "con emozione"

Details und Karten: Eisenberg-Information (Markt 27)

Mi

10

Jun

2015

Juni 2015 :: „Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid?

Gefühlt scheint unsere Welt aus den Fugen zu geraten. Wir leben in einer weltweiten grenzenlosen Bedrohung durch einen gnadenlosen Terror. Diese Gewalt macht nicht Halt vor Kindern, vor wehr-und schutzlosen Menschen. Sie fragt nicht nach Schuld und Unschuld. Sie schlägt blind und grausam zu. Menschen, die diese Gewalt ausüben achten das Leben für nichts, auch nicht das eigene. Sie sind besessen von einer Idee, wie die Welt nach ihrem Bilde aussehen sollte und haben einen brennenden Hass entwickelt auf alles und jeden, der nicht dieser Idee entspricht. Dahinter stehen nicht nur fundamentalistische zu, das offenbar in den Augen der von Bürgerkriegen überzogenen und von Diktatoren beherrschten Ländern wie das Paradies der Freiheit und des Glückes scheint.
Unter uns macht sich die Angst breit. Dass es zu viele sind, die da kommen. Dass sie uns etwas wegnehmen könnten. Dass sie uns überfremden. Dass eine fremde Religion in unserem Lande die Oberhand gewinnen würde, die uns unter ihr Regime zwingen könnte. Dass der Terror und die Gewalt auch unsere Städte und Dörfer erreichen könnte.
In dieser angstgeschwänger- ten Situation ist es nicht schwer die Stimmung zu schüren gegen diese Menschen in Not. Es ist leicht die Ängste zu verstärken und zu instrumentalisieren für Parolen wie „Ausländer raus aus Deutschland“.
Mir geht eine Geschichte nach, die im Lukasevangelium erzählt wird. Jesus ist mit seinen Jüngern auf dem Weg nach Jerusalem und zieht durch Samarien. Durch seine Jünger lässt er in einem Ort um Herberge fragen und diese werden offenbar barsch abgewiesen: „Mit einem der nach Jerusalem zieht, diesem uns verhassten religiösen Ort, mit so einem wollen wir nichts zu tun haben.“ „Jesus raus“ – mit dieser Botschaft kehren die Jünger zu ihrem Rabbi zurück. Und sie sind so erbost, dass sie sagen, er solle Feuer vom Himmel fallen lassen und solche Leute vernichten.
„Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid? Ich bin nicht gekommen, das Leben der Menschen zu vernichten, sondern zu erhalten.“ So antwortet Jesus. In dieser Zeit der Polarisierung zwischen rechts und links, zwischen pro und contra scheint mir dieser Hinweis Jesu für uns Christen wichtig. Der Geist Gottes, der uns in unseren Ängsten begegnet und mit der nötigen Kraft erfüllen will. Dieser Geist, der sich von Herzen über alle Menschen erbarmt, die in Not geraten sind. Der uns die erbarmende Liebe Gottes bezeugt, dass wir eigentlich gar nicht anders können, als uns den Menschen zu öffnen, die in ihrer Not an unsere Türen klopfen. Dieser Geist Jesu, der ein Geist der Nüchternheit und der Besonnenheit ist. Der niemals scharfmacherisch daherkommt, sondern den Frieden sucht und den ehrlichen Dialog. Dieser Geist leite uns in unserem Denken und Tun in dieser aufgeregten und notvollen Zeit. 
Ihr Ulrich Katzmann
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Mi

10

Jun

2015

März 2015 :: „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen.“ 


„Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen.“ Matthäus 27,54

Wahrlich? Wirklich und Wahrhaftig? Dieser?

„Gottes Sohn“ – Das heißt doch: Einer der zu Gott gehört, der mit Gott „verwandt“ ist. Vom Wesen des Vaters muss er also etwas haben. Und in dem Falle ist er sogar „ganz der Vater“.

Weil man mit der Konfirmation Pate werden kann, hatten wir die Konfirmanden gebeten, Fragen zu beantworten, die ein Patenkind stellen könnte, zum Beispiel:

Was ist besonders an Jesus?

„Er hat anderen geholfen“, hat jemand gesagt. „Er hat geheilt.“

„Er ist Gottes Sohn“, hätte auch jemand sagen können. Und vielleicht wäre es interessant, darüber nachzudenken, woran man das merkt. Welche Geschichten aus der Bibel würde ich erzählen, um zu verdeutlichen:

Jesus ist Gottes Sohn. Er zeigt mir, wer Gott ist. In ihm sehe ich das Wesen Gottes.

Beginnen würde ich genau so wie die Konfirmanden. Und dann  würde ich von der Taufe Jesu erzählen, als der Himmel offen war und Gottes Stimme sagte „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ Und wie dann immer wieder der Himmel offen war, wenn Jesus Geschichten erzählte von Gottes Herrschaft Wenn Menschen beim Hören und Feiern mit Jesus etwas spürten von Gottes Liebe und Nähe. Wie Kranke gesund geworden sind und Niedergedrückte sich aufgerichtet haben. Wie Mutlose Selbstvertrauen gewonnen haben und Ausgestoßene wieder dazu gehörten. Ich würde erzählen, wie die Jünger auf dem Berg den offenen Himmel sahen, die lichte Wolke, die Jesus einhüllte, wie sie die Stimme hörten: „Das ist mein lieber Sohn, auf den sollt ihr hören.“

Auf alle diese Geschichten könnte ich verweisen um deutlich zu machen:

 „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen.“

Aber nun ist es eine ganz andere Geschichte, zu der dieser Satz gehört. Da hängt Jesus am Kreuz. Nach menschlichem Ermessen ein Verlierer. Gefangen genommen, verraten, verlassen von allen seinen Freunden, verurteilt, gefoltert und gequält, gekreuzigt. Verspottet: „Ist er Gottes Sohn, so steige er vom Kreuz.“ „Er hat Gott vertraut, der möge ihn retten. Denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn.“ Er nimmt die alte Klage der Psalmen auf: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen.“ Und stirbt.

„Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen.“ ?

Das soll das Wesen Gottes sein?

Ohnmacht. Tod. Leid. Ist Gott ein Verlierer?

Ich höre Eltern sagen: Ich gehe mit meinen Kindern in keine Kirche. Das Kreuz und der Gekreuzigte. Ich möchte nicht, dass sie das sehen. Das ist doch eine Zumutung. Das sollte nicht im Zentrum des Lebens stehen.

Was würden Sie ihnen sagen? Warum steht bei uns das Kreuz auf jedem Altar. Warum sehen wir gerade auf den Gekreuzigten?

Ich würde sagen:

Weil Jesus wirklich ein Mensch war, der an Gott festgehalten hat, wahrhaft Gottes Sohn.

„Liebet eure Feinde!“ hatte er gesagt. Und als die Feinde kamen, als die Jünger ihn verteidigen wollten, als Petrus das Schwert zog, hat er an seiner Wahrheit festgehalten. Sich lieber ausgeliefert als Gewalt angewendet.

Er hatte seinen Freunden weiter- gegeben, dass festes Vertrauen auf Gott die Angst überwindet: „Warum habt ihr Angst, habt ihr keinen Glauben?“ Und als er selbst voller Angst war, floh er nicht, betete und klagte seinem Vater. Und vertraute auf ihn.

„Dein Wille geschehe“, hatte er die Jünger zu beten gelehrt. Und ließ Gottes Willen geschehen. Vor dem Hohen Rat und vor Pilatus stand er ein für die Wahrheit, wich nicht zurück, widerrief nicht um des lieben Friedens willen oder um sein Leben zu retten. An ihm kann man sehen: Gottvertrauen vermag die Angst zu überwinden.

Und damit beginnt eine neue Zeit. Wir haben jemanden, der unbedingt vertrauenswürdig, glaubwürdig ist.

Sein Tod besiegelt, was er gelebt und gelehrt hat. Alle menschliche Macht und Angst, alles, was Menschen sich ausdenken können, um Menschen zu erniedrigen, konnte seine Liebe zu Gott und den Menschen nicht brechen. Er steht als Verlierer auf der Seite der Verlierer. Und genau so gewinnt er alles. Der Himmel ist offen, Gott ist ganz nah.

Der Führer der Hundertschaft und seine Soldaten, die unter dem Kreuz stehen, merken Gottes Nähe, die  menschliche Maßstäbe ins Wanken

bringt, die neues Leben schafft. Der Vorhang im Tempel zerreißt, die Erde bebt, die Gräber öffnen sich. Da ist der Anfang einer neuen Welt, wo nichts mehr Gott und Menschen trennen kann.

„Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen.“

Ihnen Gottes Segen für die Passions- und die Osterzeit

Ihre

 

 

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Mi

10

Jun

2015

Dezember 2014 :: Fürchtet Euch nicht!


Wir werden sie wieder hören, die Worte – von der Kanzel gelesen, oder von Krippenspielkindern vorgeführt:

„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird! – Ehre sei Gott in der Höhe und  Friede auf Erden den Menschen ein Wohl­gefallen.“

Die Engel sind es, die dafür sorgen, dass diese Geschichte bis heute erzählt wird. Es ist die Geschichte, die uns Mut macht, standzuhalten in diesem Leben und den Mut nicht zu verlieren.

Eigentlich beginnt sie sehr irdisch mit einem Kaiser: „Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging…“ Das unsere Welt, wie wir sie kennen, auch wenn die Geschichte 2000 Jahre alt ist. Augustus will zählen. Er will zusammenzählen, was ihm so alles gehört und zusteht. Es geht um die Steuerlisten. Er fordert sozusagen zur großen Steuererklärung auf. Er will sein Reich und vor allem seinen Reichtum zusammenhalten – und ahnt nicht, was aus dieser Zählung wird.

Seine Zählung wird durchbrochen, unterbrochen von der Großen Erzählung. Wie Augustus Zählung ausgegangen ist, davon erfahren wir nichts. Sehr viel erfahren wir aber von der Erzählung, die daraus wurde. Diese Erzählung, sie kommt vom Himmel her - und bringt „große Mär“, wie es im Lied heißt.

Sie verweist uns auf Leute, die zwar gezählt werden, aber eigentlich nichts zählen: arme Hirten zum Beispiel. Und Maria und Joseph. Und ein Kind.

Alles Menschen, die zwar gezählt werden, aber nichts zählen. Mit ihnen beginnt die große Erzählung, die noch 2000 Jahre später Jahr für Jahr in allen Kirchen der Welt erzählt wird. Kaiser Augustus zählt zur Weltgeschichte – aber sie ist lange vergangene Geschichte, tote Geschichte. Die Geschichte, die die Engel verkünden, ist lebendige Geschichte bis heute. Ist die Erzählung, die alles verändert.

Vom Kaiser Augustus weiß man, dass er eine umfassende Währungsreform durchgeführt hat. Die größte Münze war der Aureus, eine Goldmünze damals von einer Kaufkraft von etwa 500 €, die kleinste, der Quadrant aus Kupfer, etwas über 0,30 € wert. Dazwischen gab es ein fein abgestimmtes System aus sieben verschiedenen Münzarten in verschieden wertvollen Metallen – abgestimmt für jeden Geldbeutel.

Was die Engel verkünden, läuft aber daraus hinaus, was all dies komplizierte System wirklich wert ist. Was die Engel verkünden, läuft daraus hinaus, was die wichtigste Währung ist, die einzig wertvolle: Nicht Aureus oder Quadrant, auch nicht Dollar oder Euro oder Pfund oder Yen. Die wichtigste Währung ist Vergebung und Liebe.

Der Engel macht klar, dass das höchste Wesen ist nicht ein Kaiser ist, sondern ein neugeborenes Kind, in einer Krippe liegend. Im Himmel und auf Erden zählt letztlich nur eine Währung – alle anderen werden eines Tages von Motten und Rost gefressen (oder verschwinden heutzutage auf Computerservern,

wo ein normaler Mensch gar nicht mehr begreift, wie alles zugeht).

Die Kaiser heißen heute anders, sie heißen Markt, Rendite, Effektivität und Sicherheit. In ihrem Namen wird so viel gezählt wie nie zuvor. Es wird gezählt, was die Leute wann und wo kaufen. Persönliche Daten werden erfasst – vom Staat, im Interesse der Sicherheit, von der Wirtschaft, im Interesse guter Geschäfte.

Und wieder wird der einzelne zwar akribisch gezählt, aber er zählt nicht. Wer ein Mensch wirklich ist,

ist nicht wichtig. Was ihn bewegt. Wie er sich fühlt. Was er hofft und glaubt. Was und wen er liebt. Was und wen er fürchtet.

Was aber macht unser Leben aus? Das ist nicht mit irdischer Währung zu bemessen. Das sieht man nur vom Himmel aus. Deshalb muss ein Engel kommen und uns die wahre Perspektive unseres Lebens aufzeigen: Was hat Bestand? Was ist wirklich wichtig?

Das werden wir zu Weihnachten wieder einmal erzählt bekommen: Da geht es um unsere kleinen Lebensgeschichten, jede einzelne. Jeder kleine Moment der kostbaren Zeit unseres Lebens ist wichtig. Jeder Moment unseres Lebens  erzählt sich hinein in die große Geschichte, wird von der großen Geschichte miterzählt. Jedes Detail unserer kleinen Lebensgeschichte hat Platz in der großen Geschichte, die der Engel verkündet.

Ich wünsche Ihnen einen besinnlichen Advent, frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr.

Ihre

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Mi

10

Jun

2015

September 2014 :: Gib ohne zu geizen

Ehre Gott mit deinen Opfern gern und reichlich,
und gib deine Erstlingsgaben, ohne zu geizen.


Dieser Satz steht im Buch Jesus Sirach (Kapitel 35, Vers 10).
Da denken wir vielleicht ganz schnell an das Fest, über dem dieser Monatsspruch für Oktober steht – Ernte-DANK-Fest. Wir geben etwas von dem ab, was wir wieder reichlich haben, ein Dankopfer für den Geber der Gaben, für Gott. Zugleich ist es auch Unterstützung für die, die Unterstützung brauchen – die Erntegaben gehen wieder an die Holzmühle in Kämmeritz. Und weil wir reichlich haben, brauchen wir nicht zu geizen, denn – so sagt es uns Paulus:


Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb! (2. Korinther 9,7)


Es ist gut, wenn wir das Teilen lernen und es nicht vergessen, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass der, der von Herzen gerne gibt auch immer wieder bekommt, was er braucht. Die Frau etwa, die den Nachbarn stets freundlich und hilfs- bereit begegnet ist, bekommt Unterstützung als sie selbst hilfsbedürftig geworden ist. Und noch ein Beispiel: In meinen vorigen Gemeinden haben wir viele Kirchen renoviert. Mir war dabei immer wichtig, dass wir nicht geizen, sondern die bedürftigen Nächsten im Blick behalten und gerne geben, um Not zu lindern – zum Beispiel durch die landeskirchliche Kollekte, die mancher Kirchrechner gerne für die eigene Kirchenrenovierung behalten hätte! Denn – einen fröhlichen Geber hat Gott lieb!


Ehre Gott mit deinen Opfern gern und reichlich – dieser Satz hat im Jahr 2014 aber noch einen anderen, einen etwas bitteren Beigeschmack: Ende Juli 1914, also vor genau 100 Jahren, begann der Erste Weltkrieg! Daran denken wir auch in diesen Tagen.


„Gott mit uns“ stand damals auf den deutschen Koppelschlössern – und so oder ähnlich in Französisch oder Englisch auch auf der anderen Seite. Wir gedenken – wie ja in jedem Jahr im November – der Opfer dieses 1. genauso wie des 2. Weltkrieges, dazu der Opfer von Krieg, Vertreibung, Verfolgung und Gewaltherrschaft. Und wir hören „Opfer“ in diesem Zusammenhang noch einmal ganz anders.


Doch mit diesen Opfern machen wir Gott keine Ehre, sondern vielmehr uns Menschen Schande. Umso wichtiger sind Gedenken und Mahnung! Zu oft wurde und wird leider immer noch Religion zu Rechtfertigung von Kriegen und Macht- kämpfen missbraucht!


„Gott mit uns – für Kaiser (oder „Führer“), Reich und Vaterland“ – oder, heutigen Menschen wohl viel näher „Für Mich, meine Ruhe und meinen Wohlstand“. Das hat aber der Oktober-Monatsspruch nicht im Blick. Denn hier geht es zu allererst um Gottes Ehre und nicht darum, Gott als Mittel zum Zweck zu missbrauchen, um unsere Macht, unseren Wohlstand und unsere Ehre zu sichern.


Den Ersten Weltkrieg haben von denen, die heute leben, nur noch sehr Wenige überhaupt und wenn, dann auch nur als Kleinkind oder Baby erlebt. Schon deshalb ergibt die Erinnerung nur dann Sinn, wenn es uns – wie auch der Volkstrauertag am 16. November – zur Lehre und zur Mahnung dient, wenn wir ein- mal innehalten und schauen: Wo geht es auch bei mir mehr um das Eigene als um den Nächsten, der meine Hilfe braucht!? Denn Friedensdienst beginnt damit, dass ich den Blick meinem Nächsten zuwende und darin Gott die Ehre gebe, dass ich gerne und reichlich opfere: ein wenig Zeit etwa zum Zuhören, zum Einkaufen für die kranke Nachbarin, ein freundliches Wort oder eine helfende Hand.


Ehre Gott mit deinen Opfern gern und reichlich, und gib deine Erstlingsgaben, ohne zu geizen. – Diese Haltung des offenen Herzens und der helfenden Hände können wir aber nicht nur durch die Mahnung der Kriege lernen, sondern auch, indem wir miteinander feiern: jeden Sonntag im Gottesdienst und – in besonderer Weise – am Erntedankfest!


Und Sie können sicher sein: Eine solche Haltung dient nicht nur der Ehre Gottes, sondern wird auch uns zum Segen!


Ehre Gott mit deinen Opfern gern und reichlich,
und gib deine Erstlingsgaben, ohne zu geizen. – Denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb!


Ihr Arndt Kuschmierz, Superintendent


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Mi

10

Jun

2015

Juni 2014 :: Raus ins Freie

Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Da zog Abram aus, wie der HERR zu ihm gesagt hatte. (1. Mose 12 und 13)

 

Wenn wir in diesen Tagen aufbrechen zu einer Urlaubsfahrt, dann ist dies meist ein großes Erlebnis. Etwas anderes sehen, aus dem Alten mal rauskommen, abschalten.

 

Nach Abenteuerreise wird Abraham nach obiger Ansage Gottes wohl nicht zumute gewesen sein. Vaterland, Verwandtschaft und Zuhause verlassen. Und das nicht nur für ein paar Wochen, sondern für immer. In seiner Zeit ein absolutes Risiko. Die angestammten Weideflächen, die Sicherheit der Sippe und die gute Kenntnis der Gegend aufzugeben und einfach loszuziehen, ohne zu wissen, wohin: Ein Wahnsinn. Wenn da nicht einer sagen würde: „Ich will ich segnen.“

 

Es scheint ein Wesenszug Gottes zu sein, die Sicherheiten und Gewohnheiten, die wir uns bauen, immer wieder in Frage zu stellen. Uns herauszurufen, dass wir ihm wieder ganz neu und ganz radikal unser Leben anvertrauen.

 

Auch Petrus hat das erlebt. Als erfahrener Fischer hatte er eine ganze Nacht lang nichts gefangen. Und dann kommt Jesus mitten am Tag und sagt: „Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!“ Eigentlich ein Irrsinn. Doch Petrus sagt: „Auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen.“ Und sein Vertrauen wird mit dem Fang seines Lebens belohnt.

 

Auch Abraham zögert nicht. Er tut den großen Schritt und lässt sein früheres Leben hinter sich. Und er darf erleben, wie Gott ihn gut führt, ihn bewahrt, segnet und ihm – dem alten Mann – doch noch Nachkommen schenkt.

 

Ich sehe in der Geschichte von Abraham und auch von Petrus eine große Herausforderung – für unser persönliches Leben, aber auch für uns als Kirche. Sind wir in dem, was wir tun, eigentlich bereit, uns von Gott derart herausfordern zu lassen?

 

Haben wir unser Ohr an seinem Mund? Wollen wissen, was er will? Und sind wir dann auch bereit, uns aufzumachen, die alten Sicherheiten und Gewohnheiten hinter uns zu lassen? Oder verharren wir in dem Alten, tun alles so, wie es immer war und verpassen so den Segen, den Gott durch uns eigentlich in die Welt bringen will?

 

Wenn ich mir Abraham und auch Petrus so vor Augen stelle, dann kann ich nur immer wieder sagen: Das Leben als Christ ist extrem spannend! Was würde wohl passieren, wenn wir uns Gott wieder ganz zur Verfügung stellen? Was würde passieren, wenn wir wieder ganz konsequent fragen würden, was Gott durch uns – durch mich und dich – in dieser Welt tun will? Welche Segensquellen sich wohl auftun würden? Wo Menschen wohl auf Gott und das Christsein aufmerksam würden, die bisher den Glauben für eine verstaubte, antiquierte Sache gehalten haben?

 

Im Leben mit Gott gibt es zwei Extreme, die wir vermeiden sollten. Das eine ist der Aktionismus. Einfach tun, um zu tun. Aktiv sein, weil doch was passieren muss. Meinen, doch etwas für Gott tun zu müssen und dabei an seinem Weg vorbeigehen. Das andere ist der Traditionalismus. Einfach alles lassen, wie es immer war. Sich einrichten in seinem Häuschen und dabei nicht merken, dass Gott ganz andere Pläne hätte. Den lebendigen Gott in einem fertigen Korsett festhalten.

 

Die Frage ist: Wann sind wir auf dem Weg des Aktionismus, wann beim Traditionalismus? Pauschal wird man das nicht beantworten können. Es muss sich im Hören auf Gott entscheiden. Der Anfang unseres Nachdenkens, wie es in unserem persönlichen Leben und auch mit unseren Gemeinden weitergehen wird, kann also nur in einem liegen: Wieder neu und ganz konsequent auf Gott zu hören. Seine Stimme zu suchen im Gebet, im Gottesdienst, in der Bibel. Nicht locker zu lassen, bis Gott klar macht, wo wir unsere Kraft investieren sollen; was bleiben soll und was dringend neu werden muss.

 

„Auf dein Wort hin“ – so werden wir den richtigen Weg finden.

 

Gute neue Wege – im Urlaub, aber besonders im Glauben wünscht Ihnen

 

Ihr Johannes Alex

 

 
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Mi

10

Jun

2015

März 2014 :: Alle Kinder lieben ihre Geschwister

Jesus Christus spricht: Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.
Johannes 13,35
Dieses Wort für den Monat März, stammt aus Jesu Abschiedsreden. 
Zuerst einmal empfinde ich diese Worte wie ein Vermächtnis Jesu an die Jünger damals. Ich sehe sie vor mir. Judas hat die Runde schon verlassen. Die Jünger wissen noch nicht, was sie mit Jesus in den folgenden Tagen erleben werden. In den begonnenen Abschied hinein hören sie dieses Vermächtnis Jesu: „Seid als meine Jünger erkennbar.“
Sie spüren es. Das Leben mit Jesus verändert sich. Seine Reden sind voll Gewicht. Es sind Reden, in de-nen er seine Liebe manifestiert. 
Doch dann werden sie Verhaftung, Anklage, Verurteilung und Kreuzigung erleben. Das Schreckliche, Unfassbare geschieht. Ihre Welt bricht zusammen.
Erst der Ostermorgen bringt Neues. Eine neue Zeit bricht an. Nur langsam öffnet sich den Jüngern die neue Dimension der Liebe Gottes. Es kommen die Tage, da beginnen die Jünger zu reden. Und weil sie als Nachfolger Jesu zu erkennen sind, breitet sich die Botschaft der Liebe Gottes über die Welt aus.
Heute wissen wir: Dieses Vermächtnis Jesu „Seid erkennbar!“ – das hat Jesus viel weiter gemeint, als die Jünger ahnen konnten. Es ist auch unser Erbe. Jesu Vermächtnis, das für uns auch heute noch gilt. 
Ich werde mit Kindern darüber nachdenken, was dieses Erbe Jesu für uns heute bedeuten kann. Die erste Frage könnte sein: „Woran erkennt man uns Christen?“ Was gibt es da wohl für Antworten? Ich weiß sie heute noch nicht. Werden Kinder sagen: „Man erkennt uns Christen daran, dass wir uns untereinander lieben?“ Oder: „In die Kirche kommen Menschen gern, weil sie spüren, hier ist eine liebevolle Atmosphäre, hier sind wir willkommen und angenommen? Hier gibt es etwas, was mir fehlt?“ Wie gesagt, ich weiß es nicht, ich bin gespannt. 
Wir werden entdecken, dass Jesus dem Ganzen eine wichtige Ansage vorausstellt. Er sagt:  
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander liebhabt. 
Johannes 13,34
Schon beim Lesen wissen wir es. Durch eine liebevolle Haltung als Christ erkennbar sein, ist schwer. Wenn es einfach wäre, würden dann nicht alle Menschen es sehen und bei uns dabei sein wollen? Stellen Sie sich das mal vor. Alle kommen – weil wir diese Liebe leben können.
…wie ich euch geliebt habe.
Diesen Satz werden wir in den Blick nehmen müssen. Wir werden auf Jesus blicken. Mit welcher Haltung ist er Menschen begegnet? Was können wir da lernen? Nein, so ganz allein gelingt uns liebevolle Haltung nicht. Wir brauchen Hilfe aus dem Wort Gottes. Die Welt ist voller Hass und Krieg, voller Lügen und Betrug, voller Ungerechtigkeit und Vorurteil. Wir sind als Christen mittendrin. Ob wir wollen oder nicht. 
Um Liebe zu lernen, brauchen wir Vorbilder. Jesus weiß das. Darum weist er an dieser Stelle auf sich als Vorbild hin. Ich denke, Jesus will uns Menschen mit diesem Liebesgebot einen Ausweg aus den Teu-felskreisen unserer Welt zeigen. 
Er ermutigt uns zum Blickwechsel. Er weiß genau, wie unterschiedlich die Jünger sind. Er kennt ihr Urteil übereinander. So lange er mit ihnen unterwegs ist, in ihrer Mitte ist, können sie sich untereinander durch ihn akzeptieren und annehmen, eben in dieser Weise lieben wie Jesus es meint. Die Unterschiede sind kein Grund zur Trennung. Sie sind das, was sie sind: Von Gott geschenkte Gegebenheiten, die untereinander bereichern. Um der Gemeinschaft mit Jesu willen, sind die Jünger zur Gemeinschaft miteinander bereit. Das ist liebevolle Haltung.
Gottes Liebe in Jesu Liebe veränderte die Welt. So ist sie das Vorbild für jede Liebe. Sie stellt keine Bedingungen. Von den Kindern können wir auch lernen. Es mag nicht immer so aussehen, aber alle Kinder lieben ihre Geschwister. Und dafür gibt es nur einen Grund. Sie sind Geschwister. Kinder der Liebe ihrer Eltern. Sie gehören zusammen. 
Wir gehören als Christen zusammen, will Jesus uns sagen. Wir sind alle Kinder der Liebe Gottes. Das soll die Welt erkennen.
Mit den Kindern werde ich in diesem Zusammenhang auf den auferstandenen Christus blicken. Dieser gibt die Zusage: 
Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt! 
Matthäus 28,20
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit.
Ihre Christina Katzmann
 
 
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Mi

10

Jun

2015

Dezember 2013 :: Flüchtlinge

Zur Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest soll uns in diesem Jahr dieses Bild der Heiligen Familie aus Peru dienen. Es zeigt eine der zahlreichen Krippendarstellungen, die in einer Ausstellung im Jahre 2005 in Eisenberg zu sehen war.

 

Maria und Josef sind hier nicht wie gewohnt in einem Stall, noch das Jesuskind in einer Futterkrippe zu finden. In einem kleinen Boot sitzen sie, das gefüllt ist mit dem kargen Hausrat einer armen Familie.
 Maria, wie eine peruanische Bäuerin gekleidet, hält ihr Kind schützend auf dem Schoß. Josef legt den Arm um Maria und ist der Frau und dem Kinde ganz zugewandt. Beide schauen ernst und sorgenvoll.

 

Im Vordergrund stehen zwei Schafe und ein Lamm im Boot. Das Schilf im Hintergrund lässt mich sofort an die Geburt von Mose denken, der einst von seiner Mutter wegen der Verfolgung durch den Pharao in einem Korb in das Schilf am Ufer des Nils ausgesetzt wurde. Genau so ist auch das Leben des Jesuskindes von Anfang an bedroht durch die grausame Verfolgung durch den König Herodes.

 

Eine Familie auf der Flucht.
 Wie viele Menschen der Kriegsgeneration haben dieses Schicksal leidvoll erlebt. Wie viele Menschen sind heute auf der Flucht vor Krieg, vor bitterer Armut und hoffnungslosen Situationen. War es damals für Maria und Josef das verheißungsvolle Schutz bietende Land Ägypten, so ist es für tausende Flüchtlinge heute das wohlständige Europa. Die Angst und die Sorge in den Gesichtern sind berechtigt.
 Nicht nur wegen der Verfolgung und der Not, der sie entfliehen wollen. Auch um der ungewissen Zukunft willen, dessen, was sie erwarten wird im fremden Lande und der Gefahr für Leib und Leben. Denn keinem Flüchtling stehen die Herzen und Türen in der Welt offen.

 

Das Jesuskind, Gottes Sohn, 
ist mitten im Boot, mitten in der Sorge und der Not des Lebens. Angewiesen auf die Hilfe und den Mut der nächsten Menschen, ihrem Glauben, Hoffen und Beten anvertraut. Wir wissen es aus dem Evangelium. Maria hatte die Worte des Boten Gottes gehört und bewegte sie in ihrem Herzen. Und Josef hatte die Weisung des Engels empfangen, mit der Familie nach Ägypten zu fliehen. Aber eine Garantie hatten sie nicht.

 

Im Vertrauen aufbrechen und gehen, das mussten sie selber tun. Vielleicht strahlt genau deshalb dieses Bild trotz aller Sorge und Not auch eine gewisse Ruhe aus. Weil diese Menschen im Glauben und Vertrauen unterwegs sind. Fast wirkt dieses kleine Boot wie eine Arche. Wie dieses Schiff des Noah, das mitten in der Chaosflut verschont bleibt und dem Leben entgegen geht.

 

Das Weihnachtsfest naht.
 Wir werden sie wieder hören,
 die Botschaft von der Christgeburt. Kinder und Erwachsene werden
 die alte Geschichte im Krippenspiel darstellen. Wir werden einstimmen in den Gesang: „Christ der Retter ist da.“ Aber es werden auch weiterhin Menschen in bitterer Not und Armut sein. Es wird auch an diesem Weihnachtsfest Regionen geben, 
in denen Krieg und Terror wüten, 
in denen Menschen verfolgt und 
in ihren ureigensten Rechten beschnitten werden.

 

Es ist das Lamm, ganz unscheinbar und doch im Vordergrund des Bildes zu sehen. Es weist auf den Christus hin, der einst am Kreuz sein Leben lassen wird. Der das bittere Geschick mit aller Kreatur teilt aus Liebe zu ihr. So fährt das Boot bis heute. Hoffend, dass jemand den Flüchtenden und Verfolgten in unserer Welt Asyl gewährt, ihnen doch die Herzen und die Türen öffnet, wie es einst die Tochter des Pharao getan hat. Wissend, Jesus ist mit im Boot bei den Asylsuchenden dieser Welt. Er teilt ihre Sehnsucht und stirbt ihre Tode mit. Er ist das Licht, das in die Finsternisse unserer Welt gekommen ist und sie erhellt. Und glaubend, dass dieses Boot zur Arche wird, zum Ort des Überlebens und der Hoffnung.

 

So ist es über unserer ganzen Welt ausgerufen: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren.“

 

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!

Ihr Ulrich Katzmann

 
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Mi

10

Jun

2015

September 2013 :: Gipfelerlebnisse

Es war bei einer Wanderung mit einer Gruppe im Sinai. Der Moseberg soll bestiegen werden. Bei Sonnenaufgang wollten wir den Gipfel erreicht haben. So brechen wir in der Nacht auf. Nur Mond und Sterne geben Licht. Es wird anstrengend, drei Stunden geht es bergauf. Als die Dämmerung heraufzieht, sind wir oben angekommen. Immer deutlicher wird der Blick auf das majestätische Bergmassiv. Einzelne schwarze Wolken treiben über den Himmel. Menschen singen und beten.

Dann geht die Sonne auf, die ersten Strahlen treffen auf die Steine, tauchen sie in lebendiges Licht.

Später sind wir wieder auf dem Weg ins Tal. Tage später wieder zu Hause im ganz normalen Alltag. Doch dieses Gipfelerlebnis bleibt noch. Über Jahre.

 Seid nicht bekümmert, die Freude am Herrn ist eure Stärke.

Nehemia 8,10

Und „Stärke“ kann ich, wenn ich es hebräisch genau lese, auch wörtlich verstehen – als „Bergfeste, Berggipfel“. Und ich denke, mitten in meinem manchmal beschwerlichen Alltag – scheinen manchmal Gipfelerlebnisse und Höhepunkte auf und geben mir Stärke.

Da besuche ich ein Ehepaar. Vor einiger Zeit hat er einen schweren Schlaganfall erlitten. Es geht ihm wieder erstaunlich gut. Doch reisen, so wie früher, wird er nicht mehr können. Und dann erzählen mir die beiden: „Ein Glück, dass wir so viele Reisen gemacht haben, als wir noch konnten. Wir haben viel von der Welt gesehen. Und wenn jetzt im Fernsehen manchmal Reiseberichte kommen, dann sagen wir oft: Da waren wir auch schon, das haben wir auch schon gesehen.“

Eine Mutter hat es nicht einfach mit ihrem Sohn. In der Schule gibt es Probleme. Es ist schwer, mit ihm zu reden. Als sie aufräumt, fallen ihr Bilder in die Hände: Babybilder, Bilder als Kleinkind, Bilder vom ersten Schultag. Und ein Briefchen: „Für meine liebe Mama.“ Und plötzlich weiß sie: Sie werden durch diese Zeit kommen – sie und ihr Sohn. Es muss einfach aus dieser guten Zeit etwas wachsen. Hochzeiten und Geburten, wunderbare Reisen und Naturerlebnisse.

Ich erlebe Gipfelerfahrungen, Höhepunkte, die Mut machen, Stärke geben. Große Geschenke Gottes für Sie, für mich.

„Seid nicht bekümmert, die Freude am Herrn ist eure Stärke, ist euer Berggipfel, eure Bergfeste, euer Gipfelerlebnis.“

Da redet Nehemia noch von einem ganz besonderen Höhepunkt und Gipfel unseres Lebens. Da geht es um die „Freude Gottes“. Das kann die Freude an Gott sein – wie Luther übersetzt. Die Menschen, zu denen Nehemia diese Worte zuerst sagte, konnten sich an Gott freuen, konnten sich freuen, dass er ihnen klar den Weg zum Leben gezeigt hatte. Gebote und Regeln für ein gutes erfülltes Leben waren verlesen und bekannt gemacht worden und sollten gefeiert werden.

Meine Stärke, mein Gipfelerlebnis ist die Freude an Gott auch, weil ich weiß: Vom Anfang bis zum Ende meines Lebens bin ich in seiner Liebe geborgen und gehalten:

Nun weiß und glaub ich feste, ich rühm’s auch ohne Scheu, dass Gott, der Höchst und Beste, mein Freund und Vater sei.“

Paul Gerhardt (EG 351 Vers 2)

„Seid nicht bekümmert, die Freude des Herrn ist eure Stärke.“ – so steht es da. Und dann kann ich es auch so verstehen: Gottes Freude an der Welt, an der Natur, an den Menschen, an mir ist meine Stärke. Und ich stelle mir Gott vor, wie er jeden Tag voller Freude auf das Licht blickt, dass so schön ist, auf Meere und Berge, auf Blumen und Vögel. Dass er voll Freude die Äpfel sieht, die jetzt reifen und sich mit den kleinen Kindern freut, die staunen, wenn sie einer Biene zusehen, einen Stein bewundern oder sich freuen, wenn das fallende Laub unter ihren Füßen raschelt.

Ich stelle mit vor, wie er sich freut, wenn sich zwei Menschen finden, wenn ein Wissenschaftler eine zündende Idee hat, wenn einem Dichter das richtige Wort einfällt – wie er voller Liebe auf jeden Menschen blickt, auf Sie und auf mich. Und diese Freude und Liebe ist der höchste Gipfel, den ich mir vorstellen kann. Dort finde ich Halt und Geborgenheit, meine Bergfeste.

„Seid nicht bekümmert, die Freude am Herrn ist eure Stärke.“

Und so wünsche ich Ihnen, dass Sie die Freude des Herrn und die Freude am Herrn in Ihrem Leben spüren, dass da unvergessliche Momente sind, die Sie Mut und Hoffnung schöpfen lassen wo immer Sie sie brauchen.

Ihre Ulrike Magirius-Kuchenbuch

 

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Mi

10

Jun

2015

März 2013 :: Liebe wächst wie Weizen

Ostern, was feiern wir da? Mir persönlich ist ein Osterlied nahe, das aus dem englischsprachigen Raum stammt. Es drückt viel von dem aus, was Ostern für mich bedeutet.

Ostern heißt für mich: Die Liebe ist so wenig sichtbar in der Welt und dennoch stärker als der Tod:

Korn das in die Erde,
in den Tod versinkt,
Keim, der aus dem Acker
in den Morgen dringt.
Liebe lebt auf,
die längst erstorben schien.
Liebe wächst wie Weizen
und ihr Halm ist grün.

EG 98 Vers 1 

Was denken Sie über die Welt, wenn Sie die Zeitung aufschlagen? Ich sehe: Das Böse kommt mit viel Getöse daher, macht viel Wind um sich und ist jedes Mal eine Schlagzeile wert. Und ist das alles, was über die Welt zu sagen ist? Meine Erfahrung ist auch noch eine andere: Das Leben ist unglaublich widerstandsfähig, es setzt sich immer wieder durch. Sind Sie schon einmal ganz oben im Hochgebirge gewesen? Da wächst nichts mehr. Nichts? Wenn ich ganz genau hinsehe: Einzelne Pflanzen blühen selbst inmitten von Stein und Geröll. Ganz ist das Leben nie auszurotten. Ich glaube, da sind Kräfte am Werk, die beinahe alles überwinden können. Das gibt mir den Mut zu leben und mich nicht aufzugeben.

Ostern heißt für mich: Selbst wenn sie so weit gehen, dass sie ihn umbringen, haben sie damit noch nicht gesiegt:

Über Gottes Liebe
brach die Welt den Stab.
Wälzte ihren Felsen
vor der Liebe Grab.
Jesus ist tot,
wie sollte er noch fliehn?
Liebe wächst wie Weizen
und ihr Halm ist grün.

EG 98 Vers 2

Wer so schwach ist, dass er töten muss, stellt sich damit sein eigenes Armutszeugnis aus. So geschehen damals vor 2000 Jahren in Jeru­salem: Die Jesus vor Gericht brach­ten, hatten sich zu entscheiden – zwischen der Loyalität zum römi­schen Kaiser und seinen Legionen und einem kleinen Propheten aus der Provinz, der Unruhe stiftete, weil er die Revolution der Liebe brachte. Und sie entschieden sich für die sichtbare Macht, ließen den einen sterben, damit alles beim Alten bleiben kann. Wie oft hat man seitdem versucht, die Wahrheit mundtot zu machen! Selbst die Kirche hat sich daran beteiligt. Und ist die Erde deshalb nicht rund? Ist deshalb nicht wahr, was wahr ist?

Ostern heißt für mich, dass etwas wächst, weil es wachsen will:

Im Gestein verloren
Gottes Samenkorn,
unser Herz gefangen
in Gestrüpp und Dorn –
hin ging die Nacht,
der dritte Tag erschien.
Liebe wächst wie Weizen
und ihr Halm ist grün.

EG 98 Vers 3

Einmal bisher hatte ich Gelegenheit, im Atlantik zu baden. Kein Vergleich zur Ostsee. Die Gewalt des Wassers – leicht zu unterschätzen. Ich stand nur knietief, als eine Welle kam und mich fortriss. Für Sekunden wusste ich nicht, wo oben und unten ist. Keine Chance, durch eigene Bewegung etwas zu bewirken. Dann verzog sich die Welle und ich hatte wieder Grund, stand wieder auf - mit klopfendem Herzen. Mir ist das ein Gleichnis, wie es im Leben manchmal geht. Wir werden in Angst und Finsternis gestürzt. Jetzt ist alles aus. Ich kann nichts mehr tun. Ich bin am Ende. Und dann wächst mir etwas zu – ganz ohne mein Zutun. Paulus schreibt in seinem Brief an die Korinther:
Was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. (1. Kor 15,36) Durch die dunklen Täler müssen wir manchmal erst hindurch, um neu geboren zu werden.

Ich wünsche Ihnen frohe und gesegnete Ostern. Und wenn Sie bei einem Spaziergang den Weizen grünen sehen – oder Knospen springen – vielleicht nehmen Sie es als ein Zeichen?

Ihre Kerstin Gommel

 

 

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Mi

10

Jun

2015

Gemeindebrief Juni bis September 2015 online

Gemeindebrief Juni bis September 2015
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Do

19

Feb

2015

Gemeindebrief März bis Mai ist online

Gemeindebrief März 2015 bis Mai 2015
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Mo

09

Feb

2015

Orgelmusik - Atemholen - Stille - Evangelium

Hektischer Alltag? 

Hoffnungslos überfordert? 

Heißer Sommertag? 


Herzlich willkommen! Zur OASE: Mitten am Tag einfach eine halbe Stunde auftanken, zu sich kommen, den kühlen Kirchenraum genießen, vielleicht Gott begegnen...

Donnerstags 12:00-12:30 Uhr


Von Mai bis September immer am

1. Donnerstag im Monat in der Stadtkirche 

3. Donnerstag im Monat in der Schlosskirche


In der Stadtkirche Eisenberg ist der Eintritt frei - um Spenden am Ausgang wird herzlich gebeten. Die Schlosskirche kostet 1€ Eintritt.

Fr

26

Dez

2014

Ausklang

Silvester 31. Dezember 2014 | 23:00-23:45 Uhr | Stadtkirche Eisenberg


Ausklang

Besinnliche und nachweihnachtliche Musik zum Jahreswechsel von M. Reger, H. Kaminski, J. Rutter u.a. mit dem Vokalensemble Essmé

Fr

26

Dez

2014

Johann Sebastian Bach - WEIHNACHTSORATORIUM

Sonnabend 27. Dezember 2014 | 19:00 Uhr | Stadtkirche


Sopran: Ulrike Popp (Potsdam)

Alt: Gabriele Pilling (Jena)

Tenor: Stephan Scherpe (Leipzig)

Bass: Tobias Bader (Leipzig)

Reußisches Kammerorchester

Kantorei Eisenberg

Leitung: Kantor Philipp Popp

Eintritt 15€/erm.11€ 

(VVK bei Geheimtip von Thaler, Bioladen Löwenzahn, Stadtkirchenamt, Stadtinformation 12€/8€)

Di

02

Dez

2014

Gemeindebrief Dezember bis Februar ist online

Gemeindebrief Dezember 2014 bis Februar 2015
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Mo

24

Nov

2014

November 2014

November

30.11.2014 Sonntag

1. Advent

Crossen

17:00 Uhr

Regionaler Gottesdienst zum 1. Advent (Gem.päd. Christina Katzmann)


So

23

Nov

2014

Dezember 2014

Dezember

06.12.2014 Samstag

Crossen

14:00 Uhr

Mittagsandacht zum Weihnachtsmarkt

 

15:00 Uhr

Programme Schule / Kindergarten

 

17:00 Uhr

Adventskonzert Posaunenchor / Kirchenchor

Eisenberg

Stadtkirche

16:00 Uhr

Adventskonzert der Kreismusikschule

07.12.2014 Sonntag

2. Advent

Thiemendorf

09:00 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

Caaschwitz

09:30 Uhr

Gottesdienst (Pfr.i.R. Klaus Habicht)

Etzdorf

10:00 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

Seifartsdorf

10:30 Uhr

Gottesdienst (Pfr.i.R. Klaus Habicht)

10.12.2014 Mittwoch

 

Seifartsdorf

18:30 Uhr

Adventsabend

12.12.2014 Freitag

 

Silbitz

19:00 Uhr

Adventskonzert Chor „Carmina“ aus Bad Köstritz

14.12.2014 Sonntag

3. Advent

Silbitz

09:30 Uhr

Gottesdienst im alten Pfarrhaus (Lektor Stöhr)

Rauda

09:30 Uhr

Gottesdienst (Lektorin Regina v. Thaler)

Hartmannsdorf

10:30 Uhr

Gottesdienst (Lektorin Regina v. Thaler)

Crossen

10:30 Uhr

Gottesdienst (Lektor Stöhr)

15.12.2014 Montag

 

Caaschwitz

18:30 Uhr

Gemeindeabend im Advent in der Kirche

21.12.2014 Sonntag

4. Advent

Eisenberg

Stadtkirche

17:00 Uhr

Adventskonzert bei Kerzenschein

22.12.2014 Montag

 

Seifartsdorf

17:00 Uhr

Weihnachtsliederblasen im Dorf

24.12.2014 Mittwoch

Heiliger Abend

Hartmannsdorf

13:30 Uhr

Christvesper mit Krippenspiel (Sonja Gröbe)

 

15:00 Uhr

Turmblasen

Crossen

15:00 Uhr

Christvesper mit Krippenspiel (Pfr. Katzmann)

Rauda

15:00 Uhr

Christvesper mit Krippenspiel (Sonja Gröbe)

Caaschwitz

16:00 Uhr

Christvesper mit Krippenspiel (Frau Schlag)

Etzdorf

16:30 Uhr

Christvesper mit Krippenspiel (Pfr. Katzmann)

24.12.2014 Mittwoch

Heiliger Abend

Thiemendorf

16:30 Uhr

Christvesper mit Krippenspiel (Gem.päd. Ch. Katzmann)

Silbitz

17:00 Uhr

Christvesper mit Krippenspiel (Lurz Scherf)

Seifartsdorf

17:30 Uhr

Christvesper mit Krippenspiel (Pfr.i.R. Habicht)

Eisenberg

18:00 Uhr

Turmblasen

25.12.2014 Donnerstag

1. Weihnachtsfeiertag

Crossen

14.00 Uhr

Weihnachtsgottesdienst (Pfr. Katzmann)

27.12.2014 Samstag

Eisenberg

Stadtkirche

19:00 Uhr

Weihnachtsoratorium v. J.S. Bach Teil 1-3

28.12.2014 Sonntag

 

Caaschwitz

09:30 Uhr

Jahresabschlussgottesdienst mit Hlg. Abendmahl (Pfr. Katzmann)

Silbitz

10:45 Uhr

Jahresabschlussgottesdienst mit Hlg. Abendmahl (Pfr. Katzmann)

31.12.2014 Mittwoch

Silvester

Thiemendorf

15:00 Uhr

Jahresabschlussgottesdienst mit Hlg. Abendmahl (Pfr. Katzmann) gemeinsam mit Etzdorf

Seifartsdorf

16:00 Uhr

Jahresabschlussgottesdienst mit Hlg. Abendmahl (Pfr. i.R. Klaus Habicht)

Crossen

16:30 Uhr

Jahresabschlussgottesdienst mit Hlg. Abendmahl (Pfr. Katzmann)


Sa

22

Nov

2014

Januar 2015

Januar

01.01.2015 Donnerstag

Neujahr

Rauda

13:00 Uhr

Neujahresgottesdienst mit Hlg. Abendmahl (Pfr. Katzmann)

Hartmannsdorf

14:30 Uhr

Neujahresgottesdienst mit Hlg. Abendmahl (Pfr. Katzmann)

04.01.2015 Sonntag

 

Crossen

10:00 Uhr

Gedenkgottesdienst Elisabeth Heyking (Pfr. Katzmann)

11.01.2015 Sonntag

 

Caaschwitz

09:30 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

Eisenberg

Bethesda

10:00 Uhr

Gottesdienst zur Eröffnung der Allianzgebetswoche

Seifartsdorf

10:30 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

13.01.2015 Dienstag

 

Eisenberg

Bethesda

19:30 Uhr

Gemeindeabend Allianzgebetswoche

15.01.2014 Donnerstag

 

Seifartsdorf

19:00 Uhr

Treff im Pfarrhaus

Thema „Christentum und Islam – Ein Vergleich“ Christian Hense

17.01.2015 Samstag

 

Silbitz

16:00 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

Crossen

17:00 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

18.01.2015 Sonntag

 

Thiemendorf

09:00 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

Etzdorf

10:00 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

Eisenberg

Bethesda

10:00 Uhr

Abschlussgottesdienst Allianzgebetswoche

24.01.2015 Samstag

 

Caaschwitz

16:00 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

Seifartsdorf

17:00 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

25.01.2015 Sonntag

 

Rauda

09:30 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

Hartmannsdorf

10:30 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

31.01.2015 Samstag

 

Thiemendorf

17:00 Uhr

Gottesdienst gemeinsam mit Etzdorf (Pfr.i.R. Klaus Habicht)


Do

20

Nov

2014

Februar 2015

01.02.2015 Sonntag

 

Silbitz

09:30 Uhr

Gottesdienst (Pfr.i.R. Klaus Habicht)

Crossen

10:30 Uhr

Gottesdienst (Pfr.i.R. Klaus Habicht)

08.02.2015 Sonntag

 

Caaschwitz

09:30 Uhr

Gottesdienst (Gem.päd. C. Katzmann)

Seifartsdorf

10:30 Uhr

Gottesdienst (Gem.päd. C. Katzmann)

11.02.2015 Mittwoch

 

Seifartsdorf

19:00 Uhr

Treff im Pfarrhaus mit Dr. Franzke

14.02.2015 Samstag

 

Silbitz

16:00 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

Crossen

17:00 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

15.02.2015 Sonntag

 

Thiemendorf

09:00 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

Etzdorf

10:00 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

21.02.2015 Samstag

 

Caaschwitz

16:00 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

Seifartsdorf

17:00 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

22.02.2015 Sonntag

 

Rauda

09:30 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

Hartmannsdorf

10:30 Uhr

Gottesdienst (Pfr. Katzmann)

28.02.2015 Samstag

 

Etzdorf

17:00 Uhr

Gottesdienst mit Thiemendorf (Pfr.i.R. Klaus Habicht)


Mi

19

Nov

2014

März 2014

01.03.2015 Sonntag

 

Silbitz

09:30 Uhr

Gottesdienst (Pfr.i.R. Klaus Habicht)

Crossen

10:30 Uhr

Gottesdienst (Pfr.i.R. Klaus Habicht)

03.03.2015 Dienstag

 

Eisenberg

Luthersaal

15:00 Uhr

Weltgebetstag für Kinder

06.03.2015 Freitag

 

Etzdorf

18:00 Uhr

Gemeindeabend zum Weltgebetstag


Mo

03

Nov

2014

Konzert zum Reformationstag in Eisenberger Stadtkirche

Engagiert in Klang und Anspruch: Konzert zum Reformationstag in Eisenberger Stadtkirche


Quelle: OTZ Eisenberg


Einen weiten Bogen zwischen barocker Polyphonie und "grafischer" Musik spannte zum Reformationstag ein Konzert in der Eisenberger Stadtkirche St. Peter.


weiterlesen: http://eisenberg.otz.de/web/eisenberg/startseite/detail/-/specific/Engagiert-in-Klang-und-Anspruch-Konzert-zum-Reformationstag-in-Eisenberger-Stad-175584804


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So

02

Nov

2014

Konzerthinweis: Adventskonzert bei Kerzenschein

Sonntag 21. Dezember 2014 | 17:00 Uhr | Stadtkirche Eisenberg


Liedsätze, Choräle und Bläsermusik zum Zuhören und Mitsingen

Kirchenchor Serba
Kirchenchor Crossen
Kantorei Eisenberg
Gospelchor Eisenberg
Posaunenchor Eisenberg
Posaunenchor Thiemendorf

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So

02

Nov

2014

Homepage umstruktiert

In den letzten Tagen habe wir unsere Homepage etwas umstrukturiert. Wir haben jetzt die regelmäßigen Termine wie Kindertreffs, Konfi-Stunden, Chortermine und Bibelkreise unter einer eigenen Rubrik gesammelt.

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Do

25

Sep

2014

Cellokonzert am Sonntag, 28.9. in Silbitz

Am Sonntag, 28.09.2014, um 18:30 Uhr gastiert das Ensemble "Cello pur" in der Silbitzer Kirche.

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Di

16

Sep

2014

Thiemendorfer für Thüringer Ehrenamtspreis nominiert

Die OTZ schreibt am 16.9.2014.


Thiemendorf. Mit Physik und Musik verbringt Martin Wüst seine Zeit am liebsten. Der 56-Jährige, der 1995 aus dem baden-württembergischen Pforzheim ins thüringische Thiemendorf zog, ist seit vielen Jahren ­ehrenamtlich in diesen Bereichen im Einsatz.

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Di

19

Aug

2014

Kirchenblatt Sept-Nov 2014 online

Das neue Kirchenblatt für die Monate September bis November 2014 kann ab jetzt hier heruntergeladen werden.


Fr

25

Jul

2014

Anmeldeflyer Kinderrüstzeit und Singetage 2014

Nach der Kinderbibelwoche ist vor der Kinderrüstzeit in Schönburg und den Kindersingetagen in Königshofen.

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Fr

25

Jul

2014

OTZ: Sommerliche Kinderbibelwoche in Etzdorf

Die OTZ schreibt über die 21. Kinderbibelwoche, die vom 20. - 24. Juli 2014 in Etzdorf stattfand.

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Do

26

Jun

2014

Benefizkonzert in der Kirche Silbitz

Musikschulen öffnen Kirchen

Im Rahmen der Konzertreihe „Musikschulen öffnen Kirchen“ gastiert die Musikschule Eisenberg am Samstag, 28. Juni um 16:00 Uhr in der Silbitzer Kirche.

 

Das Programm wird eine bunte Mischung bieten aus verschiedenen Instrumenten, musikalischen Epochen und Alter der Aufführenden. Der Erlös des Konzerts soll der Renovierung der Patronatsloge der Silbitzer Kirche zugute kommen.

 

Das Projekt „Musikschulen öffnen Kirchen“ wurde 2004 landesweit ins Leben gerufen. Es verbindet die Anliegen von Talentförderung, Kulturpflege im ländlichen Raum und Denkmalschutz auf beispielhafte Weise. Seien Sie herzlich eingeladen, dem Können der Nachwuchsmusikerinnen und - musiker im schönen Ambiente der Silbitzer Kirche zu lauschen!

 

Weitere Infos hier.

Di

06

Mai

2014

Anmeldeflyer Kinderbibelwoche 2014

Das Anmeldeblatt für die Kinderbibelwoche kann nun hier heruntergeladen werden.

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Mi

30

Apr

2014

Festliches Barockkonzert in Thiemendorf

Das Duo Vimaris spielt am Samstag, 10. Mai, Musik von Georg Philipp Telemann (1681-1767).

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Do

03

Apr

2014

Änderungen zum aktuellen Kirchenblatt

Aufgrund der Krankheit von Pfarrer Katzmann müssen ein paar Veranstaltungen ausfallen:

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Do

03

Apr

2014

Aus Vikar wird Pfarrer

Am 31.3. endete das Vikariat von Johannes Alex.

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Do

20

Mär

2014

Unser Pfarrbereich gewinnt Stiftungspreis!

Der Pfarrbereich Crossen hat am Do, 13.03.2014, den Stiftungspreis für innovatiove Gemeindearbeit der Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland für das Projekt "Gemeindekirchentag - Wir sind uns grün!" gewonnen!

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Mi

19

Mär

2014

Eisenberger Evangelienerlebnis von Kantor Philipp Popp und Pastorin Kerstin Gommel

Vier Veranstaltungen an vier Orten zu den vier Evangelien der Bibel.

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So

02

Mär

2014

Kirchenblatt in jeden Haushalt

Mitteilung von Pfr. Katzmann zur neuen Verteilung des Kirchenblattes im Pfarrbereich Crossen.

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So

02

Mär

2014

Kirchenblatt März 2014 ist online

Das neue Kirchenblatt für den Pfarrbereich Crossen können Sie hier ansehen und herunterladen.

 

Do

05

Dez

2013

Nachtrag zum neuen Kirchenblatt

In den Gemeinden des Pfarrbereichs Crossen sind in den letzten Monaten verstorben:

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Mi

04

Dez

2013

Noch ist es nicht so weit…

Seit 2004 gibt es den SMS-Adventskalender der Evangelischen Jugend. Seit 2008 wird er gemeinsam von der Evangelischen Jugend Anhalts, der Evangelischen Jugend der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland und dem Jugendpastoral verantwortet.

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Mo

25

Nov

2013

Neues Gemeindeblatt Dez-Feb online

Das neue Gemeindeblatt für Dezember 2013 - Februar 2014 kann jetzt hier runtergeladen werden.

Do

07

Nov

2013

Neue Gemeindekirchenräte gewählt

In allen acht Kirchgemeinden des Pfarrbereichs Crossen wurden im Oktober neue Gemeindekirchenräte gewählt.

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Mi

04

Sep

2013

Fotos vom Gemeindekirchentag

Fotos vom Gemeindekirchentag in Crossen am 23.06.2013. Dank an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben!

 

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Mi

03

Jul

2013

OTZ: Kirchenmusik in Eisenberg

OTZ-Artikel vom 2.7.2013.

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Di

25

Jun

2013

Crossen: Acht Kirchgemeinden sollen zusammenwachsen

Artikel der OTZ vom 25.6.2013 zum Gemeindekirchentag in Crossen.

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Di

18

Jun

2013

Pressemitteilung: Gemeindekirchentag am 23.6.2013

Die Pressemitteilung zum Download.

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Do

23

Mai

2013

Das Programm steht: Gemeindekirchentag am 23. Juni

Der Gemeindekirchentag am 23. Juni nimmt Gestalt an. Die Projektgruppe hat mittlerweile ein ansprechendes Programm zusammengestellt. 

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Fr

19

Apr

2013

Termin „Gemeinsam unterwegs“

Neuer Termin im Anschluss an den Glaubenskurs.

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Fr

19

Apr

2013

Gottesdienste zu Himmelfahrt

Die Termine für das Jahr 2013.

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Fr

19

Apr

2013

Konzert in Crossen

Konzerthinweis für April.

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Fr

05

Apr

2013

"Orgelmonat" für die Stadtkirche Eisenberg

OTZ berichtet von Benefizaktion für Eisenberger Orgel.

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Do

04

Apr

2013

Pfarrer aus Etzdorf feiert 60.Geburtstag

OTZ berichtet vom Jubiläum des Pfarrers Ulrich Katzmann.

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Do

21

Mär

2013

„Wir sind uns grün.“

Gemeindekirchentag in Crossen am 23.06.2013.

 

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So

03

Mär

2013

Musik? Geschmackssache!

Der neue Kantor Philipp Popp stellt sich vor.

 

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So

03

Mär

2013

Vorstellung der Konfirmanden

Der Termin des Gottesdienstes steht fest.

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Sa

23

Feb

2013

Aktuelle Kirchenblätter sind fertig

Neue Informationen aus unseren Gemeinden.

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Sa

19

Jan

2013

Philipp Popp kommt nach Eisenberg

Der Nachfolger von Kantor Sven Werner steht fest.

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Do

03

Jan

2013

Fastenaktion "7 Wochen Ohne" 2013

Motto: "Riskier was, Mensch! Sieben Wochen ohne Vorsicht."

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Mo

10

Dez

2012

Pfarrstellenveränderungen

Die alten Pfarrämter Etzdorf und Seifartsdorf werden zum Pfarramt Crossen.

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Kirchenblatt-2017JunJulAug.pdf
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